"Angst vor Zukunft"

Wegen Sparkurs: Kranke warten jetzt länger auf Organe

Österreich
26.11.2011 18:06
Geld sparen, Patienten gefährden? Ab Jänner droht im Wiener AKH der Ausnahmezustand. Davor warnen jene, die es wissen müssen: die 1.000 Ärzte der größten Klinik. Und auch diese Info macht Angst: Kranke werden länger auf lebenswichtige Organe warten müssen. Wenn ihnen dafür überhaupt noch Zeit bleibt.

Silvia L., die Leiterin des "Vereins der Lebertransplantierten Österreichs", sieht die Situation ab Jänner sogar pechschwarz: "Es wird weniger Transplantationen und mehr Tote geben. Die 160 Mitglieder meines Vereins haben große Angst vor der Zukunft und Tausende andere Betroffene ebenso."

Die kann ihnen Prof. Ferdinand Mühlbacher vom AKH leider nicht nehmen. "So wie es derzeit aussieht, fällt hier eine ganze OP-Schiene weg", warnt der Transplantations-Experte, "es wird zu längeren Wartezeiten kommen. Schon jetzt erwarten 20 Prozent der Patienten ihre benötigten Organe nicht."

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