Groteske in Wien

Neue Computer für ein Postamt, das geschlossen wird

Österreich
05.11.2011 17:47
Kunden des Postamts Scheffelstraße im 21. Wiener Bezirk standen am Freitag vor verschlossenen Türen. Der Grund: Die Filiale wurde mit nagelneuen Computern ausgestattet, und das, obwohl sie in den nächsten drei Monaten geschlossen und durch einen Postpartner ersetzt werden soll. Betroffene sprechen von einem Schildbürgerstreich.

"Das war eine lang geplante, routinemäßige Umrüstung", erklärt Post-Sprecher Stephan Fuchs. Zudem würden die meisten der Geräte nach der Schließung an andere Standorte übersiedelt und dort weiter verwendet. Wie teuer die neue EDV ist, kann er nicht beziffern.

"Unglaublich, wie hier mit Geld umgegangen wird"
"Es ist unglaublich, wie sorglos hier mit Geld umgegangen wird", wettert Bezirksrat Hans-Jörg Schimanek. Zudem ärgern sich Kunden, die am Freitag plötzlich vor verschlossenen Türen gestanden sind.

"Ich wollte einen wichtigen Einschreiber abholen und war umsonst dort. Man hätte den Schließtag wenigstens am gelben Abholschein vermerken können", so ein "Krone"-Leser. Es habe einen Aushang vor Ort gegeben, kontert der gelbe Fuchs. Wer diesen eine Woche lang nicht gesehen hat – Pech gehabt!

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