Di, 21. August 2018

30.000 l Treibstoff

27.09.2011 13:40

Tankwagen-Unfall auf der A3 im Burgenland

Ein Tankwagenunfall hat Dienstag früh auf der A3 im Burgenland für einen Feuerwehreinsatz gesorgt: Der mit 30.000 Litern Treibstoff beladene Sattelzug kam nach Angaben der Autobahnpolizei gegen 4.30 Uhr bei Hornstein (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug landete im Straßengraben. Der Lenker wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Er hatte laut Feuerwehr großes Glück, dass der Tanklaster nach dem "Abflug" wieder auf den Rädern landete.

Der Lkw geriet auf das Bankett, ramponierte den Windschutzgürtel und durchschlug einen Wildzaun, bevor er neben der Autobahn zum Stehen kam. Bei dem Unfall schlug der an die 150 Liter fassende Kraftstofftank des Zugfahrzeuges Leck. Etwa zehn bis 15 Liter Sprit flossen aus, "der Rest wurde aufgefangen beziehungsweise abgepumpt", so Andreas Braunstein vom Landesfeuerwehrkommando Burgenland.

Kompliziertes Umfüllen der Ladung
Der Tank mit der Treibstoffladung - etwa 10.000 Liter Benzin und 20.000 Liter Diesel - hielt dagegen dicht. Unter der Aufsicht von Feuerwehrleuten des Schadstoffzuges Nord wurde der Treibstoff umgepumpt. Eine mühsame Arbeit, denn die Abgabeleitung über die Bodenventile des Tankwagens sei beschädigt gewesen. "Somit mussten wir das Fahrzeug von oben entleeren", schilderte Braunstein. Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren Eisenstadt und Neufeld.

Laster mittels Kran und Tieflader geborgen
Gegen 9 Uhr konnten die Pumparbeiten abgeschlossen werden. Dann begann die Bergung des Sattelzuges mit Hilfe eines Krans, schilderte Braunstein. Zunächst wurde das Zugfahrzeug auf einen Tieflader verladen. Als nächstes wurde der Aufleger mit Hilfe eines Spezialfahrzeuges für den Abtransport gesichert.

Die Asfinag erhielt von der Wasserrechtsbehörde den Auftrag, an der Stelle, wo der Kraftstofftank aufgerissen war, auf einer Länge von etwa 15 Metern das verunreinigte Erdreich abzutragen. Dabei handelte es sich um etwa zwei bis drei Kubikmeter, schätzte Braunstein. Gegen Mittag konnten die Bergungs- und Aufräumarbeiten abgeschlossen werden. Auf der A3 war bis etwa 12.15 Uhr in Richtung Eisenstadt die erste Fahrspur gesperrt.

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