
Papst der Superlative
Der „eilige Vater“, der in Rekordzeit heilig wurde
Johannes Paul II. war ein Papst der Superlative: Keiner bereiste mehr Länder als er, keiner machte mehr Christen zu Heiligen. Wir starten Teil eins einer Serie über historische Päpste.
Lasst mich in das Haus des Vaters gehen.„ Mit leiser Stimme spricht Johannes Paul II. seine letzten Worte. Nicht in Italienisch, nicht auf Latein, sondern auf Polnisch, der Sprache seines Geburtslandes, das er so liebte. Sein Sterbezimmer in der päpstlichen Wohnung im Vatikan ist fast dunkel. Nur eine einzelne Kerze flackert, das ist alte heimatliche Tradition. Um 21.37 Uhr stirbt der charismatische Pontifex maximus im Jahr 2005, nach 26 Jahren auf dem Stuhl Petri, die die Welt veränderten. Bis zuletzt hatte er sein Kreuz getragen, der Unbeugsame war gebeugt von schwerer Krankheit, den Rücktritt lehnte er vehement ab. „Ich lege die Dauer meiner Amtszeit in Gottes Hände“, betonte er.








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