Die geplante Überdachung des Karmeliterhofes in St. Pölten soll statt bisher 2,5 Millionen Euro nun 5,5 Millionen Euro kosten. Die Opposition fordert nun eine sparsame Neuplanung.
Mit einer Überdachung des Karmeliterhofes - dem „Himmel“ - will man in St. Pölten Ausstellungsflächen für das Stadtmuseum lukrieren. Das Projekt war ursprünglich Teil der Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt, knapp 2,5 Millionen Euro wurden dafür veranschlagt. „Nun sind die Kosten mit 5,5 Millionen Euro aus dem Ruder gelaufen“, fordert ÖVP-Gemeinderätin Marion Gabler-Söllner eine sparsamere Neuplanung.
Diese Kosten sind nun aus dem Ruder gelaufen und es ist Zeit für die Notbremse. Ansonsten wird das Projekt für die St. Pöltner Steuerzahlerinnen und Steuerzahler vielmehr zum Highway to Hell als zum Stairway to Heaven.
ÖVP-Gemeinderätin Marion Gabler-Söllner
Ursprüngliche Planungsgrundlage
„Die 2,5 Millionen Euro hätten als Planungsgrundlage gedient. Neben Denkmalschutz, gestiegenen Baukosten, Brandschutz, Belüftung und Technik treiben auch Adaptierungen am Gebäude wie Bühnenelemente die Kosten in die Höhe“, heißt es dazu aus dem Rathaus. So werde der bis dato nur wenig und nur intern nutzbare, versiegelte Innenhof des Klosters aus dem Jahre 1712 bald multifunktional verwendbar und für Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen begehbar.
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