2,6 t Kokain an Bord

Kolumbien: Marine findet im Pazifik Drogen-U-Boot

Ausland
14.03.2023 09:01

Vor Kolumbien ist ein U-Boot mit Kokain im Wert von knapp 88 Millionen US-Dollar (rund 82 Mio. Euro) aufgebracht worden. Die kolumbianische Marine hatte das selbst gebaute Fahrzeug - einen sogenannten Halbtaucher - am Wochenende im Pazifik treibend entdeckt …

An Bord des 17 Meter langen Schmuggler-U-Bootes fanden die Soldaten am Sonntag 2,6 Tonnen Kokain sowie die Leichen von zwei Schmugglern, die durch giftige Abgase des Motors ums Leben gekommen waren. Zwei weitere Männer konnten verletzt gerettet werden.

Nach dem Fund des Halbtauchers habe das Militärpersonal „zwei Personen in schlechtem Gesundheitszustand außerhalb des Schiffes“ gefunden, hieß es in einer vom kolumbianischem Verteidigungsministerium veröffentlichten Erklärung.

U-Boot war am Weg nach Mittelamerika
Laut Angaben der kolumbianischen Behörden war das U-Boot auf dem Weg nach Mittelamerika. An den Küsten Kolumbiens - das südamerikanische Land gilt als größter Kokainproduzent der Welt - werden immer wieder U-Boote mit Drogenlieferungen beschlagnahmt.

Rekordmenge an Kokain beschlagnahmt
Im Vorjahr hat Kolumbien mehr Kokain beschlagnahmt als in jedem anderen Jahr zuvor. Die Sicherheitskräfte beschlagnahmten 2022 nicht weniger als 671 Tonnen der Droge und übertrafen damit den Wert von 2021 um etwa 1,7 Tonnen.

Kokainproduktion und -handel gelten als Hauptursache für einen mittlerweile seit fast sechs Jahrzehnten andauernden bewaffneten Konflikt in Kolumbien, der bis dato bereits mehr als 450.000 Tote und Millionen Vertriebene gefordert hat.

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