Feminismus im Nordico

„Kampf um gleiche Rechte ist lange nicht beendet“

Oberösterreich
08.03.2023 17:00

„Der Kampf um gleiche Rechte ist noch lange nicht beendet“, sagt Monika Sommer vom Haus der Geschichte Österreich (hdgö) in Wien. Sie kuratierte die Schau „Heimat großer T*chter“ im Linzer Nordico, die um die Rollen der Geschlechter und die Gleichberechtigung kreist. 

Es geht nicht um historische Frauenpersönlichkeiten, sondern „die Ausstellung hebt Strategien auf das Podest, durch die es gelungen ist, gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten in Österreich entgegenzutreten“, sagt Monika Sommer, Direktorin des Hauses der Geschichte Österreich (hdgö). Die Oberösterreicherin präsentiert im Stadtmuseum Nordico „Heimat großer T*chter. Zeit für neue Denkmäler“, eine Schau, die Geschichten von zehn mutigen Menschen und Initiativen nacherzählt.

(Bild: Einöder Horst)

Ein Anruf bei Kreisky
Zugleich zeigt sie auf, wie sich die Geschlechterverhältnisse in der Zweiten Republik verändert haben. Im Rampenlicht stehen Originalobjekte, etwa ein Reisepass, der erstmals in Österreich amtlich festhielt, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Erzählt wird auch von Edith Traub (1931-2014), die Bruno Kreisky anrief, um ihm zu sagen, dass sie arbeiten wolle, aber ihr Mann erlaube es nicht. Nach weiteren Protesten wurden endlich Gesetze beschlossen, die Ehepartner als gleichwertig definieren. „Diese Geschichten machen Mut und zeigen, dass sich persönlicher Einsatz lohnt“, so Sommer.

Ebenfalls noch im Nordico bis 25. Mai zu sehen ist übrigens die Ausstellung „What the Fem? Feministische Perspektiven 1950 bis heute“.

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