OÖ-Know-how gefragt

„Schlankmacher“ geben auch für die E-Mobilität Gas

In Ried und in Ort im Innkreis produziert SGL Teile für die Autoindustrie und verhilft dieser so zu mehr Sicherheit und Leichtigkeit. Auch am Einsatz von Naturmaterialien wird an dem von Robert Hütter geführten Standort getüftelt.

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Tasten und Schalter im Fahrzeug-Innenraum sind Geschichte, Windschutzscheiben werden zu Bildschirmen - das sind einige der Zukunftsbilder der Autoindustrie, die zuletzt bei der Consumer-Electronics-Show in Las Vegas vorgestellt wurden. Was genau wann Realität wird, steht noch in den Sternen. Zulieferer spüren aber auch jetzt schon, dass die Branche im Wandel ist - so wie etwa SGL Composites.

In Ried und in Ort im Innkreis werden Teile für Hersteller wie Porsche, Audi, BMW oder Volvo produziert: feuerbeständige Rahmen für Batteriekästen von Elektro-Fahrzeugen, sowie Glasfaserverbund-Blattfedern, die zur Federung eines Fahrzeugs dienen und im Vergleich zu Produkten aus Stahl 70% leichter sind. Allein von den Federn wird SGL heuer eine Million Stück ausliefern. Verbaut werden diese vor allem dann in Pick-up-Trucks und Kleintransportern.

Parallel tüfteln die 200 Mitarbeiter auch intensiv an Zukunftsthemen. So steht der Einsatz von Bio-Harzen und Naturfasern am Prüfstand. „Die Entwicklungen dazu sind aber noch in einem sehr frühen Stadium“, sagt Standortleiter Robert Hütter.

Hohe Energie- und Materialpreise zeigen Wirkung
Auch wenn sich die internationalen Lieferketten entspannt haben, gilt bei SGL immer noch die Devise: Man muss mit allem rechnen. Grund: Durch die hohen Material- und Energiepreise gibt’s Vorlieferanten, die in finanzielle Probleme geraten. Das sorgt wiederum für Verzögerungen.

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