„Wer rastet, der rostet, ist mehr als ein Spruch, denn Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil eines gesunden Lebensstils.“ OÖ Seniorenbund-Chef Alt-LHJosef Pühringer stellt das Jahr 2026 unter das Motto „Gemeinsam bewegen. Gesünder leben.“ Ziel ist, möglichst viele Senioren für Bewegung und Sport zu motivieren.
Dass regelmäßige Aktivität und Bewegung die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit verbessern und Krankheiten im Alter vorbeugen, ist wissenschaftlich belegt. „Es ist nie zu früh, mit Sport zu beginnen, aber es ist auch nie zu spät dafür, denn Bewegung hat in jedem Alter positive Auswirkungen auf den Körper und auch den Geist“, so Pühringer.
Höhere Lebensqualität durch Training
Wer seinen Körper fit hält und mobil bleibt, bleibt länger selbstständig, genießt eine höhere Lebensqualität und hat im Krankheitsfall eine bessere Ausgangsbasis für den Heilungsprozess als Menschen, die sich zu wenig bewegen. Ebenso wird das Sturzrisiko und das Risiko sturzbedingter Verletzungen minimiert.
Es muss nicht Leistungssport sein
Ganz zentral aus Sicht des OÖ Seniorenbundes ist, dass es nicht schweißtreibender Leistungssport sein muss, wovon sich viele Seniorinnen und Senioren abschrecken lassen. Zahlreiche Untersuchungen beweisen, dass auch längere, regelmäßige Spaziergänge oder Wanderungen sowie moderate Gymnastik sehr positive Auswirkungen haben. Eine internationale Studie hat nachgewiesen: eine Stunde gehen pro Woche bei 85-Jährigen, hat die Mortalität um 40 % gesenkt. Eine im Herbst veröffentlichte Studie zeigte, dass täglich 5.000 bis 7.500 Schritte Demenz entgegenwirken können, der kognitive Abbau war um 51% geringer als ohne Bewegung.Schon 4.000 Schritte täglich verringern das Risiko an irgendeiner Krankheit früher zu sterben. Es müssen also nicht unbedingt genau 10.000 Schritte sein, wichtig ist Regelmäßigkeit.
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