Krimi um Erbe

„Freundin hat 25.000 Euro in Müll geschmissen!“

Oberösterreich
26.01.2023 07:00

Verzweifelt schlug ein 30-Jähriger aus Stadl-Paura in Oberösterreich Alarm, weil seine Erbschaft weg war. Seine Freundin dürfte das Geld unabsichtlich in den Restmüll geschmissen haben. Doch dann wurde daraus ein Krimi.

„Wir wissen nicht, was wir tun sollen! Meine Freundin hat vorige Woche einen Kasten ausgeräumt und alles weggeschmissen, weil sie Platz für die Babysachen gebraucht hat. Sie hat dabei auch eine kleine Tasche im Restmüll entsorgt, in der 25.000 bis 30.000 Euro waren - alles, was ich gespart habe und was mir mein Vater, der vor zwei Wochen gestorben ist, vererbt hat. Wir haben es leider erst am Dienstag gemerkt, dass kein Geld mehr da ist. Bei der Müllabfuhr haben sie gesagt, dass es keine Chance gibt, es noch zurückzubekommen. Unser Baby ist erst drei, vier Monate alt. Unsere neue Wohnung ist schimmlig. Wir wissen nicht, wie wir jetzt eine neue finden sollen. Noch dazu ist meine Mutter krebskrank.“ So dramatisch schilderte ein 30-Jähriger aus Stadl-Paura am Mittwochvormittag am Telefon der „Krone“ sein mutmaßliches Pech.

Anzeige bei Polizei erstattet
Es klang ein bisserl seltsam, doch die Recherchen ergaben, dass der junge Familienvater tatsächlich bei der Polizei Lambach Anzeige erstattet, auch bei der örtlichen Altstoffsammelstelle und am Gemeindeamt sein Missgeschick bereits geschildert hatte. Mittags meldete er sich erneut: „Es könnte doch ganz anders gewesen sein. Die Polizei ermittelt jetzt wegen Diebstahls. Wir wissen aber noch nicht ganz genau, was rauskommen wird.“

Aus dem vermeintlichen Missgeschick wurde also möglicherweise ein Kriminalfall. Bei der Exekutive hält man sich vorerst bedeckt. Es werde ermittelt.

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