Für einen Job am Linzer Landesgericht ist nicht zwingend eine Matura oder ein Studium notwendig. Zwar nicht als Anwalt oder Richter, allerdings gibt es im Hintergrund noch weit mehr Berufe. Drei junge Einsteiger erzählen von ihrer Arbeit in der Justiz.
Die wenigsten wollen vor Gericht landen, doch einige gehen dort täglich in die Arbeit. Das sind aber nicht nur Anwälte oder Richter. Im Hintergrund gibt es noch weit mehr Berufe: „Ich arbeite im Präsidium, das ist wie ein Sekretariat. Ich bin dort überwiegend für die Personal- und Justizverwaltung zuständig. Das bedeutet also, dass ich mich um die ganze Administration kümmere“, erzählt Carina Lugstein über ihren Beruf.
„Vorher habe ich gar nicht gewusst, dass man bei der Justiz überhaupt arbeiten kann. Ich bin ganz zufällig durch eine Bekannte auf den Beruf gestoßen.“ Die 21-Jährige hat vorher ihre Matura an der HAK Wels absolviert und arbeitet jetzt schon fast drei Jahre im Supportbereich des Präsidiums.
Eine Matura is kein Muss
Doch eine Matura als Vorkenntnis, ist kein Muss. Das Gericht bietet auch eine Lehre mit Matura an, die zum Beispiel Luca Herain in Anspruch genommen hat. Luca ist 25 Jahre alt und IT-Mitarbeiter am Landesgericht Linz. Auch Paula Kreindl, die als Mitarbeiterin im Support der Strafabteilung tätig ist, hat ihre Lehre dort absolviert und ist seitdem fixer Bestandteil.
Homeoffice und Gleitzeit
„Der Job gefällt mir richtig gut, weil es nie langweilig wird. Es ist einfach extrem vielfältig und spannend. Man bekommt so viel vom Gericht mit“, berichtet Carina Lugstein. Auch Homeoffice und Gleitzeit sind für sie zwei Vorteile des Berufs.
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