Der Auftritt beim „Stier“ ist für Seekirchens Jonas Vorderegger ein Abschied. Regionallist Golling hat einen neuen Coach gefunden. Favoriten sind weiter.
Die Favoriten gaben sich am zweiten Tag des „Salzburger Stiers“ keine Blöße. Seekirchen fegte in Gruppe D über seine Gegner hinweg, gewann alle drei Vorrundenpartien. Besonders herausgestochen bei den Wallerseern ist Jonas Vorderegger. Der Offensivgeist traf fünfmal, war im Spiel der Flachgauer das Um und Auf. Das sah auch Trainer Mario Lapkalo, der beim Hallenevent aber nur Fan und nicht Coach ist, so: „Jonas war sehr auffällig.“
Dass sich der 21-Jährige richtig ins Zeug legt, kommt nicht überraschend. Im Frühjahr wird er den Seekirchnern nämlich nicht mehr zur Verfügung stehen. Der Bandenzauber ist für ihn eine Art Abschied, weil er anschließend eine Weltreise unternimmt. „Hoffentlich können wir ihm einen schönen Abschluss bescheren. Der Einzug ins Finale ist unser Mindestziel“, erklärt Lapkalo.
Neben Seekirchen hatten auch zwei andere Regionalligisten Grund zur Freude. Bischofshofen zog mit neun Punkten ebenso wie Golling (sieben Zähler) souverän in die Zwischenrunde ein. Die Tennengauer sind nach dem überraschenden Abgang von Christoph Lessacher jetzt auch bei ihrer Trainersuche fündig geworden. Johannes Schützinger, der im Herbst noch bei Salzburgligist Bramberg tätig war, übernimmt ab sofort das Steuer.
Titel-Favorit steigt ein
Heute steht der letzte „Stier“-Vorrundenspieltag auf dem Plan. Mit Grünau steigt ein großer Titel-Favorit ein. Die Walser dürfen auch auf Regisseur Stefan Federer bauen, dessen Einsatz wegen einer Schambeinentzündung bis zuletzt fraglich war.
Diese Teams zogen am Mittwoch in die Zwischenrunde ein: Seekirchen, HSV Wals, Bischofshofen, Altenmarkt, Golling und Eugendorf.
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