Weihnachten - das Fest der Stillen Nacht. Auch für jene Sportler, die im Winter von Rennen zu Rennen hetzen - jetzt schnaufen alle durch!
Geschwindigkeit ist ihr Geschäft. Sie sind auf den Pisten schließlich schneller unterwegs, als es die Polizei auf den Straßen erlaubt. Und zwischen den Rennen hetzt der Downhill-Zirkus quer durch Europa nach Hause. Daher sagt auch Daniel Hemetsberger (31) pragmatisch: „Weihnachten? Für mich in den letzten Jahren die Zeit zwischen Gröden und Bormio.“
Kalbsbratwürstel mit Sauerkraut
Schließlich wird nach dem Heiligen Abend der Rauch der Christbaumkerzen noch gar nicht richtig verzogen sein, da brechen die Abfahrer schon wieder auf. Der 25. Dezember ist der traditionelle Anreisetag für die Abfahrt auf der Stelvio in Bormio. Umso mehr genießt „Hemi“ das traditionelle Christkindl-Menü: „Es sind nur ein paar Stunden, aber die sind sehr viel wert. Wir essen immer Kalbsbratwürstel mit Sauerkraut. Das ist genau meins, das passt wunderbar.“
Bei Matthias Mayer wird der kulinarische Weihnachtsteil immer (leicht) abgeändert: „Je nach den Wünschen.“ Was aber ein fixer Bestandteil des Festes ist: „Wir gehen immer alle zusammen in die Kirche, das gehört sich so.“ Sonst genießt auch „Mothl“ unterm Baum die Ruhe mitten in der hektischen Saison im Kreis der Familie.
„Zipft mich an“
Ganz wie es Manuel Feller taugt. Seine Lieben stehen unterm Christbaum im Zentrum: „Das mit dem Schenken, das zipft mich eigentlich an. Man sollte dankbar sein für das, was man hat.“ Was für ihn am Heiligen Abend nicht fehlen darf: „A guats Essen!“
Und auch unseren ÖSV-Damen bleibt nicht ganz so viel Zeit, um die Feiertage zu genießen. „Weihnachten ist das Fest der Familie, für mich auch eine Zeit, um ein bisschen runterzukommen. Geht bei mir ja gleich weiter am Semmering. Wir besuchen gemeinsam die Messe. Das hat Tradition“, erzählt Ramona Siebenhofer. Für Teamkollegin Cornelia Hütter ist Weihnachten ziemlich „unspektakulär“. „Wir machen es uns zu Hause gemütlich. Das Wichtigste ist ja einfach, dass man Zeit miteinander verbringt.“ Ins neue Jahr will die Steirerin voller Attacke starten. Kann sie ja bei der Abfahrt in St. Anton gleich unter Beweis stellen.
Mirjam Puchner freut sich am Heiligen Abend ganz besonders auf das Wiedersehen mit ihren Nichten und Neffen. „Meine Schwester hat kleine Kinder. Das ist natürlich noch schöner, wenn man Kinderaugen unter dem Christbaum strahlen sieht.“
Auch das Traumpaar im Skizirkus, Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde, freut sich auf eine (kurze) Auszeit und ein paar entspannte Stunden. „Es bleibt nicht viel Zeit, aber die werde ich mit Mikaela und meiner Familie und meinen Freunden vollauf genießen", freut sich Kilde. Der seine Mika auch happy machte, weil er sich vor Weihnachten von seinem Schnurrbart getrennt hat.
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