Während andere Weihnachten feiern, sind sie zur Stelle, wenn Not am Mann oder der Frau ist. Mehr als 800 Rotkreuz-Helfer und 15.000 Mitarbeiter in den Spitälern und Pflegeheimen stehen heuer im Feiertagseinsatz. Aber auch die Feuerwehr macht keine „Weihnachtspause“.
Denn Notfälle orientieren sich nicht am Feiertagskalender - und daher stehen die heimischen Rettungsdienste auch zu Weihnachten jederzeit bereit, um rasch Erste Hilfe zu leisten. Beim Roten Kreuz etwa sind in Niederösterreich in den kommenden Tagen bis zu 650 Sanitäter und Notärzte im Dienst. Dazu ruht natürlich auch die Hauskrankenpflege des Roten Kreuzes am Heiligen Abend nicht, zudem stehen 23 Mitarbeiter über die Feiertage für Corona-Testungen bereit, die durchgeführt werden müssen.
Und aufgrund der angespannten Krisensituation können auch die Team-Österreich-Tafeln keine Ruhepause einlegen - heute sind auch dort rund 170 Rotkreuz-Mitarbeiter aus NÖ im Einsatz.
„Feuerwache“ auch am Heiligen Abend
Feiertage gibt es für die Feuerwehr keine. Auch am 24. Dezember müssen die Alarmzentralen besetzt sein. In Amstetten etwa macht am Heiligen Abend Christoph Weissensteiner Dienst: „So können Kollegen, die Kinder haben, zu Hause feiern“, erklärt der 29-Jährige, der das Weihnachtsfest mit Freundin und Familie dann einfach am Christtag nachholt.
Dienst in Spitälern und Pflegeheimen
Aber auch in Spitälern und Pflegeheimen kann die Arbeit nicht ruhen. Daher sind in den 27 Krankenhäusern und 50 Landespflegezentren Niederösterreichs 15.500 Mitarbeiter an den Feiertagen im Dienst - von Ärzten über Pflegekräften bis hin zum Küchenpersonal. In den Kliniken rechnet man in den kommenden Tagen mit rund 4000 stationären Fällen und mehr als 5500 ambulanten Behandlungen. Und in den Pflegeheimen ist gerade in dieser Zeit viel emotionaler Beistand nötig.
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