Corona und geschlossene Grenzen hatten den Berufseinbrechern in den vergangenen beiden Jahren das Leben schwer gemacht. Doch jetzt können sie ihren „Job“ wieder in gewohnter Weise ausüben.
Seit Jahresbeginn verzeichnet man in Oberösterreich einen starken Anstieg bei Kellereinbrüchen und Fahrraddiebstählen. Die Polizei konnte nun elf Einbrecher (Tschechen und Polen) festnehmen, die mehrmals zum Stehlen nach Oberösterreich eingereist waren. Eine Gruppe von Tschechen etwa soll in den vergangenen vier Monaten für 26 Eigentumsdelikte mit einer Schadenssumme von 50.000 Euro verantwortlich sein.
Und in Leopoldschlag konnten zwei Polen gestoppt werden, welche in ihrem Fahrzeug neun erbeutete, hochwertige Fahrräder transportiert hatten. Insgesamt sollen heuer bereits 900 Fahrräder unfreiwillig den Besitzer gewechselt haben.
Tipps von der Polizei
• Stellen Sie Fahrräder, wo immer es möglich ist, in einem versperrten Raum ab. Bei längerer Abstelldauer montieren Sie die Laufräder und Sattel ab.
• Im Freien sollten Sie das Fahrrad mit Rahmen und Hinterrad an einem fix verankerten Gegenstand befestigen.
• Stellen Sie das Fahrrad an frequentierten Plätzen ab, die bei Dunkelheit gut beleuchtet sind.
• Fahrräder, die immer am gleichen Ort abgestellt werden, könnten den Eindruck erwecken, dass sie keinen Besitzer mehr haben. Dadurch sinkt die Hemmschwelle für einen Diebstahl.
• Am Autodach oder auf Fahrradträgern sollten Sie Fahrräder am besten mit einem Spiralkabel am Rahmen, Vorder- und Hinterrad absperren.
• Lassen Sie nichts Wertvolles am Gepäckträger oder in den Gepäcktaschen zurück.
• Nehmen Sie teure Komponenten (beispielsweise den Fahrradcomputer) ab, bevor es Diebe tun.
• Wertvolle Fahrräder, Rennräder und E-Bikes sollten nicht längere Zeit unbeaufsichtigt abgestellt werden.
• Lassen Sie den Akku eines E-Bikes nicht am Fahrrad.
•Wirksame Schlösser: Gute Schlösser erkennt man am hohen Gewicht. Massive Schlösser haben einen entsprechend hohen Widerstand.
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