Arg dezimierter KAC

Rauchenwald schoss VSV im Penaltyschießen zum Sieg

Kärnten
02.12.2022 20:33

Derbytime! Villach jubelt in einem dramatischen Finish über einen 5:4-Sieg im Penaltyschießen über den dezimierten KAC mit sieben Ausfällen! Nach dem ersten Drittel lag der VSV auch mit 2:0 voran. Kurz vor der zweiten Sirene brachte Steffler die Klagenfurter aber mit dem 3:2-Anschlusstor wieder ran. Im dritten Abschnitt wurde es dann richtig spannend, musste das Shootout entscheiden - und da war Alex Rauchenwald der Matchwinner.

KAC startete auch dank eines Powerplays wie die Feuerwehr ins Schlussdrittel, hatte durch Bukarts (41.), Ganahl (42.) und Unterweger (42.) auch gleich drei Großchancen auf den Ausgleich. Und auch in Minute 46 zog Ganahl in Unterzahl alleine aufs Heim-Tor, aber erneut blieb Goalie „JP“ Lamoureux Sieger.

KAC gleicht aus
Aber dann klingelte es tatsächlich: Nach einem Querpass von Steffler versenkte Matt Fraser den Puck flach haargenau ins lange Eck zum 3:3 (49.). Danach ging‘s hin und her, hatten beide Teams ihre Chancen. Für Villach wurde es in der Endphase brenzlig, der junge Wetzl fasste für einen hohen Stock gegen Petersen eine vierminütige Strafe aus. Aber auch Petersen musste kurz danach wegen Schiri-Beleidigung auf die Strafbank.

Genau in diesem „vier gegen vier“ fiel die vermeintliche Entscheidung: Chris Collins tankt sich am Flügel durch und trifft genau zum 4:3 ins Eck (57.). Doch auch der KAC hatte eine Antwort, Petersen lies die Rotjacken 96 Sekunden vorm Ende über den späten Ausgleich jubeln. 

Penaltyschießen: Acht Versuche bis zum Siegestor
Nach wenigen Sekunden der Overtime zog KAC-Verteidiger Unterweger alleine auf Tor, schoss aber daneben. Also musste das Penaltyschießen herhalten - dort traf Villachs Alex Rauchenwald im Penaltyschießen im achten Versuch als einziger Crack, er tunnelte KAC-Goalie Sebastian Dahm.

Starker Beginn des VSV
Schon in den ersten beiden Dritteln hatte das Spiel einiges an Spannung in sich! Nachdem der KAC erst noch mitspielen konnte, setzte sich der VSV im Laufe des ersten Drittels immer öfter im Angriffsdrittel fest. Und kam so auch zur 1:0-Führung. Nach einer längeren Druckphase spielten Hughes und Mattinen Sturm-Ass Chris Collins perfekt frei - und der traf herrlich ins kurze Kreuzeck (9.).

Kurz nach einem Powerplay legte Villachs Ex-KAC-Crack Marco Richter in Minute das 2:0 drauf: Er zog ab und vom Schuh von KAC-Verteidiger Strong ging der Puck unhaltbar rein. Damit ging‘s auch erstmals in die Kabine.

Später Anschluss bringt Spannung
Auch im zweiten Abschnitt hatte zunächst Villachs Grafenthin eine Topchance, er scheiterte aber an KAC-Goalie Dahm. Dann nahmen sich die Adler mit zwei Strafen den Schwung - und prompt gelang Klagenfurts Fabian Hochegger im Powerplay der Anschlusstreffer (30.).

Aber nur 45 Sekunden später schlugen die Hausherren zurück, Kapitän Derek Joslin versenkte seinen eigenen Rebound zur 3:1-Führung. Aber mit Kele Steffler traf kurz vor der Pause der nächste junge KAC-Crack: Von der blauen Linie schlenzte er den Puck durchs Getümmel ins Tor (37.) - sein erster Karrieretreffer. 

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