Sicherheitsalarm bei der Wiener Polizei! Vier maskierte Phantome sollen binnen kurzer Zeit auf offener Straße in Wien schon fünfmal zugeschlagen haben. Die Sorge vor einer Gewalteskalation wächst. Bei der Verbrecherjagd setzen die Ermittler jetzt auf nächtliche „Sonderstreifen“ ...
Die bewaffneten Sturmhauben-Täter hatten am vergangenen Wochenende (auch die „Krone“ berichtete) für Schlagzeilen gesorgt. Innerhalb von nur drei Stunden sollen die Straßenkriminellen mit Schusswaffen und Stahlruten bzw. Teleskopschlagstöcken in drei Bezirken auf Raubtour gegangen sein.
Die Brutalo-Gruppe begann ihre Beutezüge in der Nacht zum Samstag gegen 01.45 Uhr zuerst im Verbrechens-Brennpunkt Stadtpark in der Landstraße. Dann, nur eine halbe Stunden später, gegen 02.15 Uhr Am Tabor in der Leopoldstadt – und schließlich um 04.45 Uhr in der Simmeringer Hauptstraße.
Immer auf offener Straße. Und immer im Visier: junge männliche Nachtschwärmer (zwischen 23 und 35 Jahren), die alleine unterwegs gewesen sind, bzw. deren Geldbörsen und Handys. Dabei wurde auch das älteste Opfer niedergeschlagen und verletzt. Bei der Fahndung kam es zu spektakulären Szenen: Die Alarmabteilung WEGA stürmte einen Bus der Wiener Linien – ohne Erfolg.
Wir hoffen, dass wir die unheimliche Raubserie bald stoppen können. Die Täter sind bewaffnet und gefährlich.
Ein ermittelnder Beamter
Polizei-Sonderstreifen gegen Angst in der Nacht
Aber die unheimliche Raub-Serie nimmt kein Ende, die Vierer-Bande wird stattdessen offenbar immer gefährlicher und dreister. Denn mittlerweile gehen laut Augenzeugenbeschreibungen bereits zwei Überfälle mehr, also schon fünf Coups im gesamten Stadtgebiet, auf das Konto ein und derselben Täter - die Angst mit Einbruch der Dunkelheit wächst.
Bei der Fahndung nach den Kriminellen setzten Polizei und Landeskriminalamt nun auf nächtliche „Sonderstreifen“. Denn werden die vier Phantome nicht bald gefasst, könnte die Gewalt auf der Straße noch weiter eskalieren.
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