Breakdance-Titeljagd

Mit spektakulärer Show um die heimische Krone

Sport
27.04.2024 15:30

Das garantiert eine Show der Extraklasse! Am Samstag Abend tanzt Österreichs Breakdance Elite in der Wiener Ballonhalle um den Titel beim Red Bull BC One Cypher Austria. Da will vor knapp 1000 erwarteten Fans Lokalmatador Hynamite seinen Vorjahres-Sieg verteidigen. Topstar Lil Zoo sitzt in der Jury.

Beeindruckende Kulisse, spektaktuläre Moves und „Eins gegen eins“-Duelle – wenn Österreichs 16 besten B-Boys und acht besten B-Girls am Samstag in der Ballonhalle (Einlass ab 19 Uhr) um den Sieg beim sogenannten Red Bull BC One Cypher Austria kämpfen, wird der Floor wieder einmal zum Beben kommen. Das zeigten auch schon die letzten Auflagen dieses Österreich-Finales.

Im Vorjahr eroberte Lokalmatador Hynamite den Sieg, er gilt auch diesmal als einer der Topfavoriten. „Mein Ziel ist es, den Titel zu verteidigen und mich für das Weltfinale in Rio de Janerio zu qualifizieren“, betont er. „Ich war vor zwei Wochen beim Open Qualifier für den Red Bull BC One Cypher Austria live dabei. Da hatte ich die Chance, das Level der anderen B-Boys zu sehen, die nun meine Gegner sein können. Ich habe mich gut vorbereitet und denke, dass ich gute Chancen habe, wieder zu gewinnen.“

Dabei müssen Hynamite und Co. die Judges um B-Girl Dora, B-Boy Junior und B-Boy Lil Zoo überzeugen. Lil Zoo? Der heimische Superstar „nur“ als Juror? „Ja, das wird richtig cool“, so der in Innsbruck lebende, gebürtige Marokkaner, der sich voll auf die Olympia-Quali fokussiert. Da will er ab 16. Mai in Schanghai und ab 20. Juni in Budapest das Ticket für Paris lösen. „Ich habe ein großes Repertoire an Moves und Styles. Damit versuche ich, in den Wettkämpfen immer die richtige Antwort auf meinen Kontrahenten zu finden.“ Wer Lil Zoo kennt, der weiß, dass er auf die Premiere seines Sports bei den Spielen brennt. „Ich glaube, dass ich die Chance habe, dort eine Medaille zu gewinnen.“

Sein Werdegang zum Star der Szene wurde vom Red Bull Media House mittlerweile auch verfilmt, am Freitag Abend gab‘s im Artis International im ersten Wiener Bezirk die Premiere der sehr gelungenen Doku mit dem Titel „Breaking chose me“. Sagt schon viel aus. „Nicht ich habe Breaken gesucht, sondern das Breaken mich“, erzählte er beim „Krone“-Besuch. „Ich habe auf den Straßen Casablancas angefangen. Und zwar nicht des Sieges wegen, sondern weil es mich von Anfang an begeistert hat.“

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