22.11.2022 09:20 |

„Betreutes Moderieren“

Gottschalk wettert gegen „Wetten, dass..?“-Kritik

„Ein Abend zum Fremdschämen.“ „Das nennt man wohl betreutes Moderieren“. „Nun bringt doch Gottschalk endlich Haftcreme für sein neues Gebiss! Das Lispeln ist ja kaum auszuhalten!“ Nach der Sonder-„Wetten, dass..?“-Ausgabe am Wochenende gingen in den sozialen Medien die Wogen über Thomas Gottschalks Moderation hoch. Viele meinten, Co-Moderatorin Michelle Hunziker wäre zuvor gebrieft worden, ihn extra laut zu übertönen und die Moderation zu steuern. Gottschalk sei zum Sidekick in seiner eigenen Show geworden.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

In Deutschland ist und bleibt Thomas Gottschalk der Superstar. Mehr als zehn Millionen Zuschauer schalteten am Samstag ein, um einen Nostalgie-Abend wie in ihrer Kindheit zu sehen. In Österreich ist er nicht mehr so der Renner: Das sahen aber immerhin noch etwas unter 700.000 zu.

Dass trotz der Mega-Quote Kritiken laut wurden, die fordern, man sollte Michelle Hunziker im nächsten Jahr alleine moderieren lassen, versteht Gottschalk gar nicht.

„Quote höher als woanders“
In der „Bild“ reagierte der 72-Jährige, der 2023 noch einmal ein „Wetten, dass..?“-Comeback begehen will, jetzt und führte die Kritiken auf „misslaunige Journalisten“ zurück.

„Es gibt keinen Grund, sich zu rechtfertigen“, schreibt Gottschalk in der deutschen Zeitung. „Bei ‚Wetten, dass ..?‘ läuft es immer nach dem gleichen Muster: Es freuen sich viele Leute darüber und die Quote ist höher als woanders.“

„Misslaunige Journalisten“
Er ist sicher: „Ein paar misslaunige Journalisten sitzen mit einem Stift in der Hand auf ihren Sofas, machen sich Notizen (,... Vorname falsch‘) und googeln meine Klamotten.“

Gottschalk hatte sich während der Moderation den Namen der Fußball-Nationalspielerinnen Giulia Gwinn nicht merken können und sie mit Giuliana angesprochen. Auch weitere Sager wurden als eher frauenfeindlich und verpatzt gewertet.

„Technisches Problem“
Tweets, dass er während der Show gelispelt habe, haben den Star ebenfalls erreicht. Hierzu stellte er klar: „In den sozialen Medien rauscht es andauernd und die paar erschreckten Twitterer, die sich Sorgen gemacht haben, dass ich plötzlich lisple, kann ich beruhigen: Das war ein technisches Problem mit dem Ton.“

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung