Die lustigste Geschichte vom Klimagipfel-Desaster in Scharm el-Scheich: Die Vizechefin des Büros von Umweltministerin Leonore Gewessler beklagte sich öffentlich über eine Stromabschaltung am Konferenzort. Dabei war dieser Blackout vielleicht die wichtigste Symbolik im wirtschaftlich am Abgrund stehenden Schwellenland Ägypten. Das aber entging der Grünen in arroganter Ignoranz.
Auch sehr lustig: In Sachen Zuwanderung (vulgo „Ausländerfrage“) werden Karl Nehammer laut aktueller ATV-Umfrage gerade zehn Prozent Kompetenz zugeschrieben. Und das nachdem der Kanzler die Lage der Flüchtlinge wochenlang zu seinem zentralen politischen Thema gemacht und bei einem Treffen mit Serbiens Aleksandar Vučić und Ungarns Viktor Orbán auch noch die Würde aufgegeben hat.
Nicht minder lustig das Verhältnis der Justizministerin zur Wahrheit: Alma Zadić erklärte am Wochenende, dass von den Energieunternehmen „jetzt die Zufallsgewinne abgeschöpft“ werden. Diese Aussage ist freilich nicht einmal zu 40 Prozent zutreffend - wie Konsumenten und Konzerne wissen -, und damit mehr falsch als richtig.
Lustig auch das Bild, wenn man sich vorstellt, wie angesichts dieser Meldungen über die Regierungsleute FPÖ-Chef Herbert Kickl vor Freude lachend auf und ab hüpft.
Und bevor jetzt empörte Briefe und Mails von den Leserinnen und Lesern kommen: Das ist natürlich alles nicht lustig. Das ist einfach nur Galgenhumor.








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