Lange warten mussten die Juristen in der Salzburg AG am Freitag auf die Grundlage der Übergewinn-Steuer. Auch Stunden, nachdem die Regierung die Maßnahme vorgestellt hatte, wussten die Betroffenen noch nicht im Detail, was sie erwartet.
Deshalb fiel auch die Antwort von Salzburg-AG-Chef Leonhard Schitter auf die „Krone“-Frage, ob sein Unternehmen auch betroffen sei, noch zögerlich aus. „Ja, auch wir sind als Erzeuger von Strom aus Wasserkraft, Photovoltaik und Biomasse von dieser Regelung betroffen“, erklärte der Generaldirektor.
Wie hoch die Belastung für den Energiekonzern sein wird, konnte Schitter am Freitag aber noch nicht sagen: „Wir können heute seriöserweise noch nicht abschätzen, ob die Salzburg AG von einem spürbaren Betrag betroffen sein wird.“ Denn: Investitionen in erneuerbare Energien sollen bei der Steuer gegengerechnet werden können.
Mit den Wasserkraftwerken Stegenwald und Sulzau, dem Biomasseheizkraftwerk Siezenheim II und der Errichtung des Solarparks in Eugendorf steht einiges an. Kritik an der Regierungsmaßnahme kommt von Arbeiterkammer (AK) und SPÖ. Der AK ist die Steuer zu gering, SPÖ-Chef David Egger will, dass das Land als Miteigentümer sämtliche Gewinne der Salzburg AG abschöpft.








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