Die erste Cybersicherheitskonferenz fand am Montag in Klagenfurt statt. Über die Erkenntnisse aus dem Hacker-Angriff Mitte Mai wurde diskutiert.
Am 24. Mai waren Hacker in die Kommunikationssysteme der Kärntner Landesregierung eingedrungen. Von Beginn an lief damals eine enge Zusammenarbeit mit dem Innenministerium, die jetzt in der ersten Cybersicherheitskonferenz in Österreichs gipfelte.
Wir haben vereinbart, alle Erfahrungen zusammenzutragen, um sie weiterzugeben!
Landhauptmann Peter Kaiser
In Klagenfurt referierten deshalb am Montag IT-Experten sowie Vertreter von Land, Bund und Europol vor mehr als 200 Zuhörern aus Gemeinden und öffentlichem Dienst. Ihnen soll das Landesschicksal erspart bleiben durch Prävention, Sensibilisierung, schnelles Agieren, durch verbesserte Kommunikation und ständig weiterentwickelte Sicherheitssysteme.
Härtere Strafen gefordert
Gefordert wird auch eine schärfere strafrechtliche Verfolgung; dazu müssten wesentlich mehr Top-Experten für den öffentlichen Dienst rekrutiert werden. Innenminister Gerhard Karner zieht sogar einen recht drastischen Vergleich zu den Terroranschlägen der Siebzigerjahre. „Danach entstanden Spezialeinheiten wie die Cobra. Jetzt wird es Zeit für eine Art Cyber-Cobra.“








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