34-Jähriger in U-Haft

Bei Bluttat an Prostituierter 26 Halbe intus

Oberösterreich
30.09.2022 06:00

Laut Verteidiger hatte Verdächtiger (34) bei Tod einer Prostituierten in Ternberg (Oberösterreich) Vollrausch. Er gestand, bewusstloses Opfer vergewaltigt zu haben, bestreitet aber eine Tötungsabsicht.

Noch immer herrscht großes Entsetzen über den bestialischen Tod einer rumänischen Prostituierten (23) in Ternberg. Nun werden immer mehr Details bekannt: Der Verdächtige Andreas M. (34) gab bei seiner Einvernahme an, er habe zum Tatzeitpunkt 26 Dosen 0,5 Liter Schwechater Bier konsumiert, mit dem Trinkgelage um 14 Uhr begonnen. Als das Callgirl abends bei ihm auftauchte, hatte er kein Geld bei sich. Andreas M. schlug ihr laut seiner Aussage vor, gemeinsam zum Bankomaten zu gehen.

Nach Drohung mit Zuhälter ausgerastet
Die junge Frau habe ihm mit ihrem Zuhälter gedroht, daraufhin sei er ausgerastet und habe sie mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gewürgt, bis Ana Maria D. bewusstlos war. Dann habe er sich an der Frau vergangen, sie in Genital und Brust gebissen. Als er am nächsten Tag zu sich kam, sei sie nackt und tot im Bett gelegen. Andreas M. trank noch zwei Bier, dann traf die Polizei ein. Um 16.23 Uhr hatte er 0,4 Milligramm Alkohol im Blut, um 19 Uhr nur 0,1.

Keine Tötungsabsicht
Verteidiger Andreas Mauhart: „Mein Mandant wollte, dass die Frau Ruhe gibt, aber nicht, dass sie stirbt. Es ist fraglich, ob er aufgrund seiner Alkoholisierung zurechnungsfähig war.“ Als Gutachterin wurde Adelheid Kastner bestellt.

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