Wogen grüner Empörung schwappen über das Weinviertel, seit besorgte Energieexperten wegen der Krise an den dort schlummernden Gasschatz erinnert haben. Die Erschließung fossiler Quellen komme nicht in Frage...
„Wir sitzen auf riesigen Gas- und Erdölreserven und sollten uns überlegen, ob man diesen Schatz nicht irgendwann heben sollte“, hatten Experten - via „Krone“ - zu bedenken gegeben. Doch dieser vielleicht gar nicht so unvernünftige Denkansatz wurde zum Stich ins grüne Wespennest.
Vor allem Wolfgang Löser, der einst in Streitdorf im Bezirk Korneuburg Österreichs ersten von fossilen Energien unabhängigen und energieautarken Bauernhof schuf, zieht mit glühendem Eifer und seiner sanft-militanten Anhängerschar gegen diese Überlegungen ins Feld.
„Weiter Erdgas zu fördern ist ein Frontalangriff auf die Land- und Forstwirtschaft. Alleine diese ist in der Lage, den Energiebedarf mit einem Mix von Wind-, Solar- und Wasserkraft sowie Biomasse zu 100 Prozent mit Erneuerbaren zu decken, um klimaschädliche Quellen für immer zu ersetzen“, poltert der Ökopionier.
Fracking wird Grundwasser verseuchen und wird eine Wasserknappheit verursachen. Daher sind wir strikt dagegen.
Grünen-Chefin Helga Krismer
Punkten will in der Fracking-Debatte auch Grünen-Chefin Helga Krismer, deren Partei in Vösendorf – wie berichtet – gegen ein Biomassewerk (!) kampagnisiert hat: „Wir sind anders als die anderen Landtagsparteien strikt gegen fossile Pläne im Weinviertel.“









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