Die Salzburger Berufsfeuerwehr hat Nachwuchs bekommen. Doch bevor es in vier Montaten erstmals zu echten Einsätzen geht, müssen die sechs Neulinge die Schulbank drücken.
Traumberuf: Feuerwehrmann. In Salzburg machen alle paar Jahre eine Handvoll junger Männer aus diesem Traum Wirklichkeit. Heuer waren sechs Stellen frei, die die besten von rund 40 Bewerbern bekommen haben.
Einer von ihnen ist Martin Hauber, der seine Liebe zur Feuerwehr im Ehrenamt gefunden hat und aus Bayern stammt. Er meint: „Für mich ist diese herausfordernde Mischung an Einsätzen interessant und natürlich gefällt mir das Gefühl, für die Allgemeinheit etwas tun zu können.“
Seiner Heimatfeuerwehr bleibt Hauber übrigens in seiner Freizeit weiter treu.
Viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt hat Samuel Mackner (25): „Mein Bruder ist schon bei der Berufsfeuerwehr. Es ist mein großer Kindheitstraum. Ich bin froh, dass es geklappt hat.“ Neben hoher psychischer und physischer Eignung muss man für eine Feuerwehr-Karriere vor allem einen technischen Lehrabschluss mitbringen.
Für unser Team suchen wir technische Allrounder, auf die man sich bedingungslos verlassen kann. Da zählt auch Persönlichkeit.
Branddirektor Reinhold Ortler ist Chef der Berufsfeuerwehr
Vier Monate Ausbildung, dann geht es in den Einsatz
Michael Daxecker findet reizvoll, dass man im Feuerwehralltag nie wisse, was einen als nächstes erwarte. „Ich habe großen Respekt vor meinem ersten Dienst. Das ist in einer großen Stadt noch mal etwas ganz anderes als am Land.“
Genau darauf wird die Truppe vorbereitet. Ausbilder Stefan Ziller sagt: „Wir lehren von absoluten Grundlagen, über technische Rettungen bis hin zu verschiedenen Löschangriffen alles.“ Nach vier Monaten Grundausbildung geht es dann unter Anleitung von erfahrenen Kollegenin den Einsatzdienst .
Es ist etwas Besonderes, den Neuen alles beibringen zu dürfen. In vier Monaten sind sie dann bereit für den echten Einsatz.
Hauptbrandmeister Stefan Ziller unterrichtet die jungen Kollegen.
Ziller wird aus der sechsköpfigen Truppe aber nicht nur Feuerwehr-Profis, sondern auch ein eingeschweißtes Team formen. „Das ist ein Zusammenhalt, der ein Feuerwehrleben hält“, weiß Branddirektor Ortler.









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