Mit einer neuen Methode locken Kriminelle den Bürgern Geld aus der Tasche. Sie bieten im Internet Meldebestätigungen an - natürlich gegen eine Gebühr. Gemeinden warnen davor.
Tausende zufriedene Kunden, geringere Gebühren, kein Amtsdeutsch und keine Behördenwege: Betrüger haben aktuell das Geschäft mit Meldebestätigungen für sich entdeckt und werben mit Vorzügen, die nichts mit der Realität zu tun haben. Denn die Unbekannten kassieren lediglich, liefern aber nie das gewünschte Dokument. Erfolgreich sind sie aber dennoch. Denn wer im Internet nach dem Ausstellen von Meldebestätigungen sucht, der wird – ähnlich wie bei dubiosen Schlüsseldiensten – aufgrund von Werbeeinschaltungen auf solche Webseiten gelockt.
Nur mit Bürgerkarte
Gemeinden und Städte gehen daher nun in die Offensive und warnen vor derartigen Machenschaften. Der einzige Weg, online eine Bestätigung über den aktuellen Wohnsitz zu bekommen, ist nämlich jener über das Zentrale Melderegister auf der Seite des Innenministeriums. Dazu benötigt man aber Bürgerkarte oder Handysignatur. Alternativ kann man sich natürlich auch an die zuständige Gemeinde wenden.
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