Trotz brütender Hitze war eine Abkühlung in der Neuen Donau zuletzt nur schwer möglich. Grund dafür ist eine neue Wucher-Pflanze, die für einen grünen Wasserpflanzenteppich sorgt. Zuletzt wurden die Mähboote der Algenplage nicht Herr. Seit Montagfrüh sind sie wieder verstärkt im Einsatz.
Algen wohin das Auge reicht. Die aggressive Wasserpflanze vermieste den Donauinsulanern zuletzt das Badevergnügen - wir berichteten. Viele fragten sich, wann die Stadt endlich etwas dagegen unternimmt.
Nun ist es so weit. Auf Drängen der „Krone“ hin, nahmen die Mähboote Montagfrüh wieder Fahrt auf. Bei einem Lokalaugenschein wurden drei Boote gesichtet, die eifrig große Mengen der Pflanzen aus dem Wasser beförderten.
„Seit heute früh sind wir mit sechs Mähbooten wieder am Abschnitt südlich der Steinspornbrücke im Einsatz, es handelt sich um eine Strecke von ca. 800 Metern. Unsere Mitarbeiter geben ihr Bestes, um den Wienern Schwimmvergnügen in den Naturgewässern zu garantieren“, sagt Gerald Loew, Chef der Wiener Gewässer (MA 45).
Rasantes Wachstum
Damit ist es aber nicht getan. Denn die das Krause Laichkraut wächst bis zu zehn (!) Zentimeter pro Tag! Laut Büro der Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) werden die Arbeiten rund zwei Wochen in Anspruch nehmen.
Wir haben den gesamten südlichen Bereich der Neuen Donau bereits einmal durchgemäht, nun beginnt eine neue Runde.
Gerald Loew, Chef der Wiener Gewässer (MA 45)
Und dann kann man nur hoffen, dass ungestörtes Baden in der Neuen Donau noch vor Ende des Sommers möglich ist.















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