31.07.2022 06:00 |

Podcast: Apnoetauchen

40 Meter unter Wasser und völlig tiefenentspannt

Einmal tief Luft holen und all den Stress und die Hektik hinter sich lassen: das verspricht der wohl entspannteste „Extrem“-Sport, Apnoetauchen. Im „Einwürfe“-Podcast erzählt Peter Stetina, wie er damit sogar seine Panikattacken in den Griff bekommen hat.

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„Apnoetauchen oder Freitauchen ist die älteste und ursprünglichste Form des Tauchens“, erklärt Peter Stetina: „Um in manchen Gegenden Fische fangen zu können, mussten die Menschen früher auch Abtauchen“. Gerade die Freiheit, die er dabei empfindet, macht für Kärntens einzigen international ausgebildeten Freitauchlehrer auch die Faszination des Sports aus.

Spezielle Atmung kann trainiert werden
„Grundsätzlich ist die Atmung ja ein unwillkürlicher Vorgang, aber eine bewusste Steuerung kann trainiert werden“, erklärt Peter Stetina. „In Kombination mit dem Tauchreflex, der bei allen Säugetieren einsetzt, wenn sie unter Wasser sind, und den Puls senkt, kann man so locker über zwei Minuten unter Wasser bleiben.“

Freitauchen gegen Panikattacken
Das wichtigste Element dabei ist neben der Atmung eine innere Ruhe, die für Peter Stetina nicht immer selbstverständlich war: „Ich habe 6 Jahre lang Panikattacken gehabt. Dann durfte ich einen Kurs bei einem Freitauchlehrer in Ägypten machen.“ Bei diesem Kurs lernte er, sich selbst mit seiner Atmung zu beruhigen. Seitdem sind die Panikattacken Geschichte.

Die Faszination an andere weitergeben
Dieses Erfolgserlebnis hat Peter Stetina dazu gebracht, selbst Freitauchlehrer werden zu wollen: „Ich wollte auch anderen Menschen diese Art des Tauchens und der Atmung beizubringen.“ Der St. Veiter bietet an allen Kärntner Seen und auch am Meer Anfängerkurse an: „Freitauchen ist kein Abenteuer für Extremisten, sondern ein Erlebnis für jeden gesunden Menschen. Getaucht wird ohne Stress, aber dafür mit viel Genuss.“

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