Im Frühjahr (aber auch im Herbst) wandern Frösche und Kröten abends oder nachts in ihr Heimatgewässer, um zu laichen. Die Tiere legen bis zu zwei Kilometer zurück. Das Überqueren einer Straße bedeutet für die Amphibien jedoch Lebensgefahr.
Besonders von Kröten frequentierte Straßenstücke sind durch das grüne Verkehrsschild „Krötenwanderung“ gekennzeichnet. Hier heißt es: Fuß vom Gas. Denn selbst wenn das Tier nicht direkt überfahren wird, kann es der Strömungsdruck eines Autos töten.
Die einzige Möglichkeit, den Fröschen und Kröten das Leben zu retten, sind Geschwindigkeiten unter 30 Stundenkilometer. Um generell auf die weltweit zurückgehenden Amphibienpopulationen aufmerksam zu machen, zelebriert man seit 2009 am letzten Samstag im April den „Rettet-die-Frösche-Tag“.
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