Einzigartiges Handwerk nach außen hin sichtbar machen - das ist das Ziel des Stadtmarketings Lienz mit einem neuen Leader-Projekt. Zahlreiche Unikate von Betrieben der Innenstadt (etwa in der Messing-, Rosen- und Schweizergasse) verbergen sich im Hintergrund und sollen nun vor den Vorhang geholt werden.
Egal ob Musikinstrumente oder Schuhe, in Lienz gibt es zahlreiche Betriebe, die Unikate aller Art erzeugen. Um diesen Unternehmen eine Plattform zur Kommunikation und Präsentation zu ermöglichen, initiierte das Stadtmarketing ein neues Leader-Projekt. „Was diese Betriebe produzieren, gibt es nicht von der Stange. Wir haben die Stadt analysiert und uns angeschaut, ob es versteckte Manufakturen gibt, wo Leute Fähigkeiten haben, wunderschöne Sachen produzieren, aber nicht nach vorne drängen“, erklärt Stadtmarketingleiter Oskar Januschke.
Was diese Betriebe produzieren, gibt es nicht von der Stange. Wir haben die Stadt analysiert und uns angeschaut, ob es versteckte Manufakturen gibt.
Oskar Januschke, Stadtmarketingleiter
Ziel ist es, mit ausgewählten Betrieben die Sichtbarkeit nach außen zu verbessern und in einer Art Showroom die Unikate vorzustellen. „Die Manufakturen öffnen sich in den öffentlichen Raum. Das können sie fast alle, sie brauchen nur eine Anleitung dazu“, sagt Januschke.
Hoher Förderanteil
Umsetzen möchte man das innovative Vorhaben so rasch wie möglich, denn die Förderperiode für das Leader-Projekt läuft nur noch heuer. Knapp über 52.500 Euro betragen die Gesamtkosten, 18.300 davon fallen auf die Stadt Lienz, der Rest wird gefördert.
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