Der nordische Kombinierer Johannes Lamparter ist nach dem Ende der Saison wieder daheim in Rum bei Innsbruck und blickt auch bereits ein wenig auf die nächste Saison, wieder eine mit WM. Die vergangene hat ihm bei drei Top-sechs-Plätzen zwar keine Olympia-Medaille gebracht, aber seine ersten drei Weltcupsiege sowie Platz zwei im Gesamt-Weltcup. Dabei hatte er gegen den Norweger Jarl Magnus Riiber bis wenige Meter vor der finalen Ziellinie die Chance auf die große Kugel. Weiter geht es für ihn beim „Janteloppet“.
Als nächstes geht es zurück auf die Langlauf-Skier, um Kilometer und weitere Erfahrung zu sammeln. „Dazu reisen wir auch noch mal in den Norden, wo ich am “Janteloppet„ teilnehme.“ Ex-Langlaufstar Petter Northug habe ihm zur bei Hafjell am 9. April, mit Nachwuchsleuten und Touristen gelaufenen Konkurrenz eingeladen - ein 20-km-Rennen mit Pumptracks und Sprintbewerben. „Das ist für mich natürlich eine Riesen-Ehre. Das wird eine super Geschichte. Einfach irre - ich kann es kaum erwarten.“
Lamparter wird diesen Trip „mit drei vier Jungs“ auch dazu nutzen, um Langlauf-Kilometer zu sammeln. „Anschließend ein bisschen Urlaub und ausspannen und Anfang Mai starten wir mit der intensiven Vorbereitung.“ Am Anfang soll ein mit Murnig erstellter Plan stehen. „Sowohl beim Skispringen, als auch beim Langlaufen gibt es Potential, dass ich versuchen werde, voll auszuschöpfen. Ich bin voller Selbstvertrauen. Wenn ich da anschließen kann, wo ich heuer aufhören durfte, wird es wieder eine geile Saison.“
„Es wurmt mich ein wenig“, meinte Lamparter in einem „JumpandReach“-Interview über den nur um 21 Punkte verpassten Triumph. „Aber ich schaue nach vorne gratuliere Jarl von ganzem Herzen. Es ist mir gelungen, es ihm die über gesamte Saison richtig schwer zu machen. Dass ist richtig cool, macht mich glücklich und ich deshalb freue mich schon auf die nächste Saison.“ Der 20-Jährige sei auch schon heiß auf die Winterspiele 2026 in Italien.
In der abgelaufenen Saison sieht Lamparter eine Weiterentwicklung zum Winter davor, in dem er seine ersten Weltcup-Podestplätze geholt hatte. Mit seinem persönlichen Coach Patrick Murnig war an gewissen Schrauben gedreht worden. „Als ich dann wirklich das Gelbe Trikot sogar zum Triple in Seefeld tragen durfte, ging für mich ein Traum in Erfüllung. Dafür bin ich auch meinem Umfeld sehr dankbar“, womit der Doppel-Weltmeister vom Vorjahr auch seine Familie und seine Teamkollegen ansprach.
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