Wie ich mir mit einfachen Mitteln den Frühling ins Haus hole. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Jetzt im März werden wir ungeduldig und warten schon sehnlichst auf den Frühling und wärmere Tage. Heuer sind die Tage gefühlt noch kälter als in den letzten Jahren, und ich bin nicht sicher, ob sich die weltpolitische Situation nicht doch auch auf die Temperaturen hierzulande auswirkt . . .
Doch die ersten Vorboten sind inzwischen unübersehbar. Entlang der Spazierwege und im Wald sprießen die ersten zarten Blüten, und die Zweige haben hellgrüne Triebe.
Damit wir es in den eigenen vier Wänden so warm und heimelig wie möglich haben, wird schon fleißig frühlingshaft dekoriert. Ich kaufe dafür nicht neue, komplette Gestecke, sondern verwende, was da ist. Als Gefäß eignen sich alle Schalen, die mindestens 10 cm tief sind. Also auch kreative Dinge, wie die alte Keksdose oder eine Guglhupfform von Oma. Wenn die Form feststeht, kaufe ich ein paar Frühblüher, am liebsten mag ich Hyazinthen. Die Zwiebeln arrangiere ich in der Form und fülle bei Bedarf noch Erde auf. Dazwischen und daneben kommen ein paar kleine Zweiglein, ein paar Palmkätzchen oder etwas Moos. So entsteht ganz einfach ein schönes Gesteck, das sowohl beim Eingang als auch am Fensterbrett schön aussieht.
In Zeiten, die schwer auf das Gemüt drücken, empfinde ich die Arbeit mit Erde und Pflanzen sehr wohltuend. Es ist eine schöne Art der Ablenkung, die auch mit Kindern toll gelingt.










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