Der GAK startet heute unter Neo-Coach Gernot Messner in Horn ins Zweitliga-Frühjahr. So mancher Fan betet, dass es die roten Stürmer krachen lassen wie in guten alten Zeiten eines Kollmann oder Brunmayr. Sportchef Elsneg ist zuversichtlich, dass Verteidiger Gantschnig nicht GAK-Topscorer bleibt.
„Unsere Vorbereitung war bedingt durch Corona etwas schwierig, vor allem im Angriff haben wir improvisieren müssen!“ Dennoch ist GAK-Coach Gernot Messner für den Frühjahrsauftakt heute in Horn zuversichtlich. Denn bis auf den verletzten Martin Harrer sind mit David Peham, Daniel Kalajdzic, Pedro Felipe und Mamadou Sangare die Offensivwaffen wieder zurück - und die haben sich eins fest vorgenommen: Verteidiger Marco Gantschnig, der im Herbst sechsmal eingenetzt hat, wird nicht Sieger der internen Schützenliste bleiben!
So mancher GAK-Fan träumt davon, dass bei einem der roten Angreifer wieder einmal so richtig der Knoten platzt, wie seinerzeit bei Roland Kollmann (2004) und Ronny Brunmayr (2002), die sich mit je 27 Treffern die Krone des Bundesliga-Schützenkönigs geangelt hatten.
In der Hinterhand
„Ich glaube nicht, dass Gantschnig bester Scorer des GAK bleibt“, hat Sportchef Didi Elsneg Vertrauen in seine Offensivabteilung, „Peham hat in Amstetten bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht.“ Der 29-jährige Blondschopf, der im Herbst viermal eingenetzt hat, hat in den letzten drei Saisonen die Zweite Liga mit 15, 19 und 17 Treffern abgeschlossen. „Auch Pedro Felipe hat im Herbst angeklopft, bisher aber Pech gehabt“, sagt Elseng über den 25-jährigen Brasilianer, der im Winter daheim in Sao Paolo sehr eifrig trainiert hat. „Mit seiner Schnelligkeit wird er uns viele Möglichkeiten erarbeiten.“
Mamadou Sangare (vier Treffer) wird den Start gelb-gesperrt verpassen, aber Daniel Kalajdzic (zwei Tore) hat in der Vorbereitung zweimal getroffen - und im Hintergrund macht sich auch Martin Harrer, der den ganzen Herbst verpasste, nach Knöchelverletzung für sein Comeback bereit: „Im März will ich wieder dabei sein. Und ich denke, ich kann helfen!“ Letzte Saison hat der Routinier immerhin stolze neunmal getroffen.











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