Schon im Vorfeld der heutigen Partie haben zahlreiche Salzburger eine Kampfansage nach München geschickt. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hat diese mit großer Freude wahrgenommen. „Ich mag die Angriffslust. Es würde auch nicht zur DNA von Red Bull passen, wenn sie sich verstecken würden“, erklärte der 34-Jährige, der als ehemaliger Coach von Leipzig den RB-Stil natürlich verinnerlicht hat.
Aus seiner Zeit in Sachsen kennt Nagelsmann auch Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund. „Wir sind keine Freunde, aber gute Bekannte, hatten des Öfteren miteinander zu tun. Christoph ist ein herausragender Sportdirektor mit einem Auge für Talente“, streute der Jungtrainer dem Bullen-Boss Rosen.
Auch sein Schützling Thomas Müller hat Respekt vor der Arbeit, die in der Mozartstadt geleistet wird: „In Österreich ist Salzburg das Maß aller Dinge, und auch in der Champions League haben sie sich etabliert. Sie spielen einen modernen Fußball.“ Besonders freut sich der Deutsche auf das ausverkaufte Haus. „Die Stimmung wird einem Königsklassen-Abend gerecht. Ich bin gespannt, wie viele Bayern-Fans nach Salzburg kommen.“
Die 2:4-Niederlage vom letzten Samstag in Bochum nagt noch ein wenig an den Bayern. „Das kitzelt an unserer Ehre, unser Selbstverständnis hat einen kleinen Kratzer bekommen. Wir wurden daran erinnert, dass weniger als 100 Prozent nicht reichen“, so Müller. „Ich hoffe, wir können im Nachgang sagen, es war für Salzburg nicht gut, dass die Bayern am Wochenende verloren haben.“
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