Rapid gegen Hartberg oder Ferdl Feldhofer gegen seine Oststeirer! Im Cup-Viertelfinale trifft der Rapid-Coach Samstag auf seine Landsleute. Der 42-Jährige sprach mit der „Steirerkrone“ vor dem Frühjahrsstart über den Umbruch in Hütteldorf, die Cup-Chance und seine Fernbeziehung zu seiner Familie in Graz.
Kara weg, Fountas macht auch spätestens im Sommer die Fliege - Ferdinand Feldhofer nahm es mit stoischer Gelassenheit zur Kenntnis. „Weil’s nicht überraschend gekommen ist, der große Umbruch kommt ja noch im Sommer“, sagt der Rapid-Coach, der seit Ende November auf dem heißen Stuhl in Hütteldorf sitzt. Noch mit weißer Weste - zwei Siege, ein Remis! Die will er sich morgen auch von Hartberg nicht anpatzen lassen. „Im Cup ist alles möglich, er ist eine große Chance für uns.“ In den letzten Jahrzehnten war er aber nicht Rapids große Liebe. Seit 1995 wartet der Klub auf die 15. Cup-Trophäe. Vor drei Jahren stand man letztmals im Finale, verlor gegen Salzburg 0:2.
Duell der Vorauer
Feldhofer selbst hat bessere Erinnerungen, 2010 stemmte er den Pokal mit Sturm in die Höhe. Und auch beim Triumph 1999 war er im Kader dabei. Mit der Vorbereitung ist der Steirer zufrieden. „Wir haben uns weiterentwickelt, verbessert“, sagt der 42-Jährige, der in seine Heimat zurzeit nur selten kommt. „Wenn es die Zeit erlaubt, fahr ich zu meiner Familie. Aber das war im letzten Monat selten der Fall.“ Heimweh hat er dennoch nicht, Ferdl gefällt’s in der Wienerstadt. „Ich fühl mich unglaublich wohl, mir taugt’s voll“, so Feldhofer, der wie Hartbergs Abwehrchef und Rapid-Legende Mario Sonnleitner aus Vorau stammt. „Aber die Eltern von ’Sonni’ sind ja bald nach seiner Geburt nach Graz gezogen. Mein Co-Trainer Matthias Urlesberger ist hingegen mit dem ’Sonni’ aufgewachsen.“
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