Topfavorit

Kilde vor Kitz: „Dieses Tor ist ganz wichtig“

Wintersport
20.01.2022 18:05
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Fünf von elf Speedrennen hat Skirennläufer Aleksander Aamodt Kilde in diesem Winter gewonnen, was ihn freilich auch zu einem Topfavoriten in den Abfahrten am Freitag und Sonntag auf der Kitzbühler Streif macht. Zumal der Freund von Mikaela Shiffrin offenbar schon ganz genau weiß, woran es ankommt.

Die neue Liniensetzung am Hausberg sei einen Versuch wert gewesen, erklärte er, nächstes Jahr müsse man da aber wieder etwas ändern. „Es schaut so aus, dass dieses Tor morgen ganz wichtig wird“, vermutete er wie viele nach dem Abschlusstraining, in dem er nach Platz eins am Vortag als 39. nicht alle Karten aufdeckte.

„Da muss man einfach gut sein"
Änderung der Streckenführung hin oder her - mit immer mehr Schlägen auf der Piste und den zu erwartenden schwierigen Wetterverhältnissen könnte also der Hausberg einmal mehr zum Kriterium im Kampf um die Spitzenpositionen werden. Kilde gab sich abgeklärt. „Schlechte Sicht hat man oft in diesem Sport, da muss man einfach gut sein.“

Auch die Programmänderung mit dem Pausentag am Samstag und Rennen am Sonntag nimmt er mit skandinavischer Gelassenheit hin. „Es ist, wie es ist. Vielleicht ist es auch gut, einen Tag zwischen den Abfahrten zu haben. Denn es ist auch für den Kopf eine anstrengende Abfahrt.“ Der Samstag wird dann auch ein Tag ohne Ski für ihn: „Gutes Essen, gutes Trinken, gutes Schlafen. Dann passt es für Sonntag hoffentlich.“

Schwerer Knieverletzung
Im Vorjahr war dem Norweger die Teilnahme an den Hahnenkammrennen nach einem Trainingssturz und schwerer Knieverletzung verwehrt. Heuer soll ihn nichts bremsen. Und der bisher einzige Stockerlplatz - Zweiter im Super-G 2020 - soll Gesellschaft kriegen.

„In der Form meines Lebens“, sei er gewesen, sagte Kilde am 16. Jänner 2021 nach der Diagnose Kreuzbandriss im rechten Knie nach einem Sturz im Super-G-Training in Hinterreit sowie dem vorzeitigen Saisonende als Titelverteidiger im Gesamtweltcup. „Aber ich werde stark zurückkommen“, hatte er noch am gleichen Tag versichert.

So kam es auch, wie die Saisonbilanz zeigt. Er gewann die Abfahrt in Beaver Creek und eine in Wengen sowie drei Super-G und wurde einmal Zweiter in dieser Disziplin. Dass der Super-G in Kitzbühel der neuen auch Corona-bedingten Programmplanung zum Opfer fiel, findet er schade. „Aber die Abfahrt ist auch cool. Dennoch hoffe ich, dass der Super-G zurückkommt.“

„Es heißt, gesund bleiben“
Das dichte Programm mit den Lauberhorn- und Hahnenkammrennen vor dem Höhepunkt, den Olympischen Spielen in China, geht auch an Kilde nicht spurlos vorüber. „Es ist ein enges Programm, es sind viele Rennen, viele Reisen. Auch wegen Corona muss man aufpassen. Für die Energie ist es schwierig, aber was soll man machen. Man muss glücklich sein, dass man seinen Job machen und Skifahren kann“, sagte der 29-Jährige. Aber er sei bereit für das, was komme. „Es kommen ein paar wichtige Wochen, es heißt, gesund bleiben.“

Wengen sei mit all seinen Begleitumständen wie der Zugfahrt und den langen Tagen sowie den drei Rennen eine anstrengende Woche gewesen, der Köper sei aber wieder bereit für neue Aufgaben. Die nächste ist die Abfahrt am Freitag auf der Streif. Die neue Liniensetzung am Hausberg sei einen Versuch wert gewesen, erklärte er, nächstes Jahr müsse man da aber wieder etwas ändern. „Es schaut so aus, dass dieses Tor morgen ganz wichtig wird“, vermutete er wie viele nach dem Abschlusstraining, in dem er nach Platz eins am Vortag als 39. nicht alle Karten aufdeckte.

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