Di, 16. Oktober 2018

Spitals-Ärger

03.05.2011 14:10

Wels und Ried rüsten bereits zum "Volksaufstand"

Während Politiker und Interessensvertreter über Einschnitte ins Klinikum Wels-Grieskirchen, dem größten Krankenhaus Oberösterreichs, diskutieren, wird in der Region Wels zum "Volksaufstand" gerüstet. Auch im Innviertel gärt es wegen der Spitalsrefom weiter – bis zur Einberufung eines Sondergemeinderates in Ried.

Von der Rieder SPÖ kam die Initiative, auch ÖVP, FPÖ und Grüne tragen sie mit: Einstimmig haben die Rieder Fraktionen die Einberufung eines Sondergemeinderates "gegen die geplanten Einschnitte in der medizinischen Versorgung in der Region" beantragt, um das Land und Landeshauptmann Josef Pühringer "vom geplanten Kahlschlag" abzubringen.

Auch in der Region Wels gärt es. Nachdem sich schon im Vorfeld abzeichnete, dass im politischen Lenkungsausschuss am Dienstag, von den geplanten Angebotsreduzierungen (Herzchirurgie, Wirbelsäule, Kieferchirurgie) nicht abgerückt werde, lief die "Volksmobilisierung".

Zum Beispiel in Form einer Spectra-Umfrage im Auftrag einer Welser Bürgerbewegung, laut der sich die Bürger in der Region Wels-Eferding-Grieskirchen vehement gegen Einschnitte in "ihr" Klinikum aussprechen. Und generell glauben 50 Prozent der Befragten, dass durch die Spitalsreform die medizinische Versorgung in Oberösterreich "etwas schlechter" werde, 22 Prozent meinen sogar "viel schlechter".

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.