Im Fall Angelo:

Dank an die Spender, manche Kommentare kränken

Der Tod von Angelo löste eine Welle der Solidarität mit der Mutter aus. Da der Corona-infizierte Vierjährige aus Waidhofen an der Thaya ein Herzleiden hatte, schützte sie ihren Sohn seit Pandemiebeginn besonders. „Viele Kinder haben Vorerkrankungen und sind höchst gefährdet - nicht nur Alte“, mahnt sie.

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500 Spender in 48 Stunden - die Welle der Solidarität mit Mutter Manuela W. ist riesig. So groß, dass sie nun keinen Kredit für das Begräbnis ihres Sohnes aufnehmen muss. So können sich die Alleinerziehende sowie ihre zwölfjährige Tochter würdig von Angelo verabschieden. Für die große Hilfe bedankt sich die Mutter. Trotzdem muss jedem bewusst sein: Keine Geldsumme würde den Schmerz der Mutter lindern, oder ihr ihren Schatz zurückbringen.

„Hatte Angelo kein Recht zu leben?“
Mit Spendenkonto-Organisatorin Michaela Köck hat sie bereits ausgemacht: Falls Geld übrig bleibt, soll es kranken Kindern zugutekommen. Stark erzürnen die Mutter manche Reaktionen - vor allem in sozialen Medien: „Da schreiben manche ernsthaft ,Eh klar, er hatte Vorerkrankungen!‘ Was soll das heißen? Hatte Angelo deshalb kein Recht zu leben?“

Der Vierjährige wird obduziert, für seine Mutter steht aber jetzt schon fest: Angelos Abwehrkräfte waren schwach, er kämpfte öfters mit Schnupfen. „Wenn er kein Corona gehabt hätte, würde er noch leben.“ Nicht nur alte Menschen seien gefährdet, auch viele Kinder - so wie der kleine Angelo.

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