Unfalltod vor Umzug

Zwei kleine Kinder trauern um ihren geliebten Papa

In einem Bruchteil von Sekunden wurde das Glück einer jungen Familie aus Vorderweißenbach in Oberösterreich zerstört! Der Papa (32) kam in der Nacht auf den ersten Adventsonntag in seiner Heimatgemeinde von der Straße ab, krachte frontal gegen einen Baum. Der Mühlviertler hinterlässt seine Frau und zwei Kinder im Kindergartenalter.

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Noch vor Weihnachten wollte die junge Familie in ihr neues Haus in Vorderweißenbach einziehen, alles war perfekt. Doch am Samstag, kurz vor 22 Uhr, kam es zu einem folgenschweren Unfall. Auf der B 38 im Ortschaftsbereich von Hinterweißenbach kam der 32-jährige Stefan K. mit dem Auto rechts von der Straße ab und krachte nach 60 Metern frontal gegen einen Baum. Laut Polizei war die Straße nach dem Wintereinbruch mit Frost und Schnee frisch gesalzen, die Sicht gut. Die Einsatzkräfte versuchten alles, holten den jungen Papa mittels Crashrettung aus dem Wrack, begannen, ihn wiederzubeleben. Doch Stefan K. erlag seinen schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Helfer brauchten Hilfe
Auch die Helfer der Feuerwehr standen nach diesem belastenden Einsatz unter Schock. „Das ist einfach unfassbar, dass das passieren musste. Es schneit, alles ist weihnachtlich. Plötzlich ist alles anders“, ist Leopold Gartner, Bürgermeister von Vorderweißenbach, erschüttert: „Für die Familie ist das unglaublich, ich wünsche ihnen alle Kraft der Welt.“ Stefan K. hinterlässt zwei kleine Kinder und seine Frau. Die Freude auf den Einzug ins neue Heim war groß. Jetzt muss die Familie das Weihnachtsfest ohne den geliebten Papa feiern.

Heuer 85 Verkehrstote in Oberösterreich
Nachdem Samstagfrüh, wie berichtet, in Perg die „Krone“-Zustellerin Silvia B. (60) aus Mauthausen schuldlos bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen war, zählt die Statistik des Verkehrsclubs Österreich in Oberösterreich heuer 85 Verkehrstote. Bundesweit liegen die drei Bezirke mit den meisten Toten (Gmunden, Vöcklabruck, Braunau) in Oberösterreich. Nur in den Städten Steyr und Wels gab’s noch keine Todesopfer auf den Straßen zu beklagen.

Von
Krone Oberösterreich
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