Fix bis 17. Dezember

Lockdown in Oberösterreich länger als bundesweit

Oberösterreich geht bei der Lockdown-Dauer einen eigenen Weg! Bundesweit dauern die Maßnahmen vorerst bis 12. Dezember, in Oberösterreich hingegen bleibt man dabei, dass der Lockdown für alle bis zum 17. Dezember gilt und danach neu bewertet wird. Dies verkündeten Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander (beide ÖVP) am Freitag. 

Wieder gab‘s in Oberösterreich von Donnerstag auf Freitag 4068 Neuinfektionen und neun neue Todesopfer. Aufgrund der schlechten Zahlen stellt sich Landeshauptmann Stelzer hinter die am Vormittag präsentierte Impfpflicht, die ab 1. Februar gelten soll. Dazu sagt er: „Im letzten Monat sind wir in Oberösterreich bei der Quote der Erstimpfungen von 59,9 Prozent nur auf 65 Prozent gestiegen, bei den Vollimmunisierungen von 57,5 auf 60,8. Das ist zu wenig, das ist zu langsam. Und wenn wir hier nicht vorankommen, dann wird das nicht der letzte Lockdown gewesen sein.“

„Es tut mir leid ...“
Weiters entschuldigte er sich für die Verwirrungen, die rund um das Thema Schule entstanden sind: „Es tut mir leid, dass es trotz aller Vereinbarungen zu Verwirrungen gekommen ist.“ Er appelliert an alle Erziehungsberechtigten, ihre Kinder in den kommenden Wochen zu Hause zu lassen, versichert aber auch, dass alle betreut werden, die diese Möglichkeit nicht haben. Laut Gesundheitslandesrätin Haberlander wurde vereinbart, dass es zu keinen Nachteilen für all jene kommen dürfe, die zu Hause ihre Lernpakete erarbeiten. Auch die Kindergärten bleiben offen. „Wir appellieren aber an die Eltern, zu hinterfragen, ob nicht eine Betreuung zu Hause möglich ist.“

Anmeldung für die Kinderimpfung
Für die Kinderimpfungen gibt es aktuell noch keine offizielle Zulassung, diese werde aber laut Haberlander von den Experten schon bald erwartet: „Aktuell sind wir dabei, die Kinderimpfungen an den offiziellen Standorten in Oberösterreich zu organisieren. Im Laufe dieses Wochenendes wird man sich online dafür anmelden können.“ Sie empfiehlt aber eindringlich, den Kontakt zu den Haus- und Kinderärzten zu suchen, weil ein hoher Aufklärungsbedarf bestehe.

 OÖ-Krone
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Mittwoch, 01. Dezember 2021
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