Während in Glasgow aktuell die Klimakonferenz COP stattfindet, sehen wir dramatische Konsequenzen der Erderhitzung bereits tagtäglich - wie Wetterextreme oder Ernteausfälle. Lokal oder regional können sich einige Arten nicht schnell genug anpassen - und sterben im schlimmsten Fall ganz aus. Auch Tierarten in Österreich sind bedroht, darunter etwa das Schneehuhn oder der Seeregenpfeifer.
Auch auf die Biodiversität wirkt sich die Klimakrise direkt aus, beispielsweise durch Änderungen der Temperatur, des Niederschlags und damit auch der jahreszeitlichen Abläufe. Sensible Arten sind zumeist an ganz bestimmte Bedingungen angepasst. Wenn sich diese Bedingungen zu stark oder zu schnell ändern, dann verlieren diese Arten ihren Lebensraum und müssen sich abhängig von ihrer Mobilität einen neuen Standort suchen.
Folgende Tiere sind weltweit von der Klimakrise bedroht:
Zu den Tierarten in Österreich, die von der Klimakrise betroffen sind, gehören:
„Das Artensterben ist eine der größten Krisen unserer Zeit und bedroht das Leben, wie wir es kennen. Uns muss klar sein, dass die Klimakrise und die Biodiversitätskrise nicht nur ähnliche Ursachen haben, sondern sich auch gegenseitig verstärken. Regierungen weltweit müssen endlich aus ihrem Winterschlaf erwachen, um das Massensterben von Tier- und Pflanzenarten aufzuhalten“, appelliert Biodiversitätsexperte Lukas Meus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.