Neuplanung notwendig

Wegen Kostenexplosion wankt Bau der Sportanlage

Seit fast einem Jahrzehnt laufen in Pischelsdorf schon die Planungen für eine neue Heimstätte der Fußballer. Eine komplizierte Standortsuche hat das Projekt in die Länge gezogen. Doppeltes Pech: Die Rohstoffpreise sind extrem gestiegen. Der Bau könnte nun 5 statt der ursprünglich angenommenen 2,2 Millionen Euro kosten. Das Land droht als Förderer abzuspringen.

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Trotz gültigem Baubescheid wackelt die Errichtung der Sportanlage in Pischelsdorf mehr denn je. Wie berichtet, macht seit vielen Jahren die Bürgerinitiative Wagenham gegen das Projekt mit einem Natur- und einem Kunstrasenfußballplatz mobil. Aus ihrer Sicht ist der Standort im Ortsteil Wagenham viel zu weit weg vom Gemeindezentrum und zudem ein Feuchtgebiet.

Petition unterschrieben insgesamt 752 Personen
Kürzlich übergab die Anrainerbewegung Bürgermeister Gerhard Höflmaier (VP) eine Liste mit 752 Unterschriften – 420 davon aus Pischelsdorf – als Ausdruck des Protests. „Wir sind nicht gegen das Projekt, es muss aber ein neuer Standort her“, so der Tenor der Anrainer.

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Vielleicht wurde ein wenig zu üppig geplant. So wie das Projekt am Tisch liegt, wird es wohl nicht gehen.

Bürgermeister Gerhard Höflmaier

Die Petition ist aber nicht die einzige Sorge Höflmaiers. Zuletzt explodierten die Kosten. Die ursprünglich kalkulierten Kosten von 2,2 Millionen Euro haben sich verdoppelt. Für das Land erscheint das Projekt nicht mehr förderwürdig. „Vielleicht wurde ein wenig zu üppig geplant. So wie das Projekt am Tisch liegt, wird es wohl nicht gehen“, so der Ortschef.

Lengau bekundet Interesse
Die Turbulenzen in Pischelsdorf rufen erneut den Lengauer Ortschef Erich Rippl (SP) auf den Plan: „Wir stehen Gewehr bei Fuß und haben ein Gelände samt Infrastruktur und einen Gemeinderatsbeschluss für das Projekt.“

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