26.10.2021 07:00 |

Ötzi-Finderin dabei

Adler Orden steht für enge Verbundenheit mit Tirol

Traditionell wird am Abend vor dem Nationalfeiertag der Tiroler Adler Orden in Gold verliehen - die höchste Auszeichnung, die das Land an „Nicht-Tiroler“ zu vergeben hat. Vier Männer und zwei Frauen wurden mit einem Festakt geehrt, darunter die Finderin der Gletschermumie Ötzi. Zwei Spitzenbeamte in Ministerien, zwei bayerische Politiker und ein Gastronom erhielten ebenfalls den Orden.

„Wir würdigen heute Persönlichkeiten, die sich in vielfältiger Art und Weise um Tirol verdient gemacht haben und eine außergewöhnliche Beziehung zu unserem Land pflegen“, erklärte LH Günther Platter Montagabend bei einem Festakt im Landhaus.

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Die mit dem Tiroler Adler Orden Geehrten tragen Tirol zwar nicht im Pass, dafür aber im Herzen.

Landeshauptmann Günther Platter

„Egal, in welchen Bereichen sie tätig sind: Sie alle leisten durch ihr Engagement einen wertvollen Beitrag für unser Land, sie tragen durch ihr Wirken unseren guten Ruf nach außen und sind somit geschätzte Botschafterinnen und Botschafter unserer Heimat.“ Der Tiroler Adler Orden wurde vom Tiroler Landtag im Jahr 1970 geschaffen. 

Die Preisträger

  • Erika Simon und ihr mittlerweile verstorbener Ehemann Helmut gelten als die offiziellen Finder von Ötzi, der Gletschermumie vom Hauslabjoch. Am 19. September jährte sich dieses Ereignis zum 30. Mal.
  • Der bayerische Landrat Josef Niedermaier hat sehr gute Kontakte nach Tirol. Der Abgeordnete, der als einziger Bayer auch in der Bürgermeister-Musikkapelle des Bezirkes Schwaz spielt, „steht für eine grenzüberschreitende Politik, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert“.
  • Thomas Zimmermann, Abgeordneter zum Bayerischen Landtag a. D., hat führende Funktionen im „Deutschen Freundeskreis der Universität Innsbruck“ inne. Das ist ein Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Kultur und Wirtschaft.
  • Wann immer es auf der Welt Krisen, Katastrophen, Terroranschläge oder Notfälle gibt, in die Österreicher und -innen involviert sind, ist Petra Schneebauer als Chefin der Sektion IV im Außenministerium und des dortigen Bürgerservice Anlaufstelle Nummer eins.
  • Stefan Sares, Betreiber des „Oswald & Kalb“ in Wien, hat diese Institution vor mehr als 20 Jahren übernommen „und sich dabei immer als großer Freund Tirols unter Beweis gestellt“.
  • In die Ära des Sektionschefs Gerhard Gürtlich fallen für das Land Tirol bedeutende eisenbahnrechtliche Großbauvorhaben – wie der Bau des Brenner Basistunnels, der Ausbau der Zillertalbahn, Regionalbahn Innsbruck oder die Elektrifizierung der Außerfernbahn.

Der Österreichische Zapfenstreich am Landhausplatz mit Bundesheer und Schützen bildete das würdige Rahmenprogramm.

Philipp Neuner
Philipp Neuner
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