Etliche offene Stellen

Tinder für Lehrlinge soll Personalmangel beheben

Kärnten
01.10.2021 10:19

Die Zahlen sind besorgniserregend: Kärntenweit kommen im Gastgewerbe nur 27 Bewerber auf 260 offene Stellen. Mit einer digitalen Plattform wollen Wirtschaftskammer und Land nun dabei helfen, fehlende Fachkräfte zu vermitteln. Und das soll nach dem Vorbild des Kontakt-Portales „Tinder“ ablaufen.

Im Sommer fehlten in den Kärntner Gastronomiebetrieben mehr als 600 Köche! Das allein zeigt, dass der Fachkräftemangel immer mehr zur Nagelprobe für die gesamte Tourismusbranche wird. „Wir müssen junge Menschen für eine Lehre in der Gastronomie und im Tourismus motivieren“, sagt Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig. Und dieses Ziel soll gemeinsam mit der Wirtschaftskammer (WK) umgesetzt werden.

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Nur gute Bezahlung allein reicht nicht mehr aus – daher setzten wir auf weitere Benefits.

Josef Petritsch, Obmann Tourismus

Einzigartiges Projekt
Dafür habe man auch ein österreichweit einzigartiges Projekt auf Schiene gebracht: Die WK-Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft hat mit Unterstützung des Tourismusreferates eine Lehrstellenplattform speziell für den Kärntner Tourismus entwickelt. Auf tourismusdrin.at können sich Betriebe kostenlos eintragen und von interessierten Jugendlichen gefunden werden. Geboten wird ein schneller Überblick nach Regionen sowie Filtermöglichkeiten nach Lehrberuf und Postleitzahl.

„Das System ist einfach und übersichtlich. Interessierte sollen auf den ersten Blick sehen, welche touristischen Lehrbetriebe es in ihrer Region gibt“, so Josef Petritsch, Obmann der Sparte Tourismus. „Die Seite ist quasi wie Tinder für Lehrberufe in der Gastronomie und im Tourismus“, erklärt Schuschnig.

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