21.09.2021 15:22 |

Opfer erst 13 Jahre

Betrunkene vergewaltigt: Sieben Jahre Haft

Das Opfer ist 13, ein Täter ist knapp 16, der andere zwar 21, aber dafür besachwaltert - Richter Alfred Pasterk will bei diesem heiklen Verfahren in Klagenfurt keine Öffentlichkeit zulassen. Zumal die bekannten Details schockierend genug sind: Die beiden Angeklagten vergewaltigten eine Betrunkene und filmten die Tat!

Der Andrang zum Prozess ist groß, denn die Mutter des 13-jährigen Opfers hatte selbst in sozialen Medien auf den Fall aufmerksam gemacht. Nichtsdestoweniger soll hinter verschlossenen Türen verhandelt werden, da es um „höchstpersönliche Angelegenheiten“ geht - wie eigentlich in vielen Verfahren.

Vergewaltigung gefilmt
Zwei Klagenfurter Arbeitslose - der eine 16, der von den Eltern brav alles kriegt, „was ich halt brauche“, der andere 21 und seit jeher ohne Job - haben vor wenigen Monaten mit einer jüngeren Freundin Party gemacht. Am helllichten Tag neben der Sattnitz in Klagenfurt. Das Mädchen wurde dabei so betrunken, dass es sich nicht wehren konnte, als es zur Sache ging: Der erzwungene Geschlechtsverkehr wurde mit dem Handy gefilmt, das 13-jährige Opfer bewusstlos neben einem Radweg liegen gelassen.

Die Strafen werden dann wieder öffentlich gemacht - wohl wegen der Generalprävention, der Abschreckung: Sieben Jahre plus Einweisung für den vorbestraften Älteren, zwei Jahre teilbedingt für den Jüngeren. Nicht rechtskräftig.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann
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