15.08.2021 09:00 |

Objekt zuvor erkundet

Einschleichdiebe im Haus: Schreck bei Bewohnern

Eine Gruppe von Bettlern bzw. Einschleichdieben ist offenbar im Raum Seefeld unterwegs! Mehrmals erhielten Hauseigentümer ungebetenen Besuch, wobei der letzte in einem Hausfriedensbruch gipfelte: Ein Pärchen verschaffte sich ungefragt Zutritt. Während die Frau die Hauseigentümerin gekonnt ablenkte, schlich der Mann in die Wohnräume. Dort traf er auf den Ehemann.

Einem harmlos aussehenden Bettler an der Haustür zehn Euro geben: Das sollte man sich in Zeiten wie diesen zwei Mal überlegen. Denn offenbar wird die milde Gabe als Aufforderung bzw. Einladung missverstanden, immer wieder zu kommen und in wechselnden Besetzungen zu versuchen, an mehr Geld zu gelangen. So geschehen in Seefeld ...

Ungebetene, mehrfache Besuche 
Insgesamt drei Mal bekamen die älteren Besitzer eines Wohnhauses ungebetenen Besuch. Zuletzt wurde in Manier eines klassischen Einschleichdiebstahls versucht, im Haus an Wertgegenstände zu gelangen. Die Vorgeschichte reicht ein halbes Jahr zurück: „Da gaben wir einem Bettler an der Haustür einen Zehn-Euro-Schein“, schildern die Hausbesitzer der „Krone“.

„Bettler“ stiegen in sportlichen Wagen
Dann, wenige Wochen später, läutete es erneut unvermittelt: Diesmal standen zwei Bettler vor der Tür. Zwei junge, kräftig gebaute Männer. „Als wir dann ablehnten, gingen sie weiter zu einem Parkplatz, stiegen in ein sportlich aussehendes Auto und fuhren davon.“

Mann schlich umher
Vergangene Woche folgte der dritte Besuch, und diesmal gingen die Täter dreist vor: Eine junge Frau und ein Mann, beide im Alter von etwa 30 Jahren, drangen durch eine unversperrte Eingangstür ins Haus ein. Während die Frau versuchte, die Hauseigentümerin in ein Gespräch zu verwickeln, schlich der Mann in die Wohnung – offenbar auf der Suche nach Beute. In einem Raum traf er dabei auf den Hauseigentümer.

Gebrechen vorgetäuscht
„Als er mich sah, täuschte er sofort ein körperliches Gebrechen vor und bat um Geld, was sehr skurril war, weil es dem jungen Mann ja offensichtlich an nichts fehlte. Ich hatte Mühe, ihn zum Verlassen des Hauses zu bewegen. Wir waren heilfroh, als beide endlich gegangen waren.“

Die Konsequenz ist, Haustüren auch untertags zu versperren und gekippte Fenster im Erdgeschoss zu vermeiden.

Philipp Neuner
Philipp Neuner
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