08.08.2021 12:22 |

Nicht zum ersten Mal

Falscher Polizist „wollte Frauen beeindrucken“

Er wollte Frauen beeindrucken, und um das zu erreichen, hat sich ein 41-Jähriger gewissermaßen eine zweite „Identität“ zugelegt und sich selbst zum Polizisten „befördert“. Sein falsches Spiel flog allerdings auf, als „echte“ Beamte den Mann am Samstagnachmittag in Wien-Döbling im Zuge einer Fahrzeugkontrolle stoppten. Das T-Shirt mit der Aufschrift „Polizei“ war für die Polizisten schlichtweg nicht zu übersehen.

Die Beamten sprachen Lenker daher auf das Shirt an, woraufhin dieser erklärte, ein Polizist zu sein. Die „echten“ Uniformierten durchschauten den Schwindel rasch, auf die Nachfrage, ob er seinen Dienstausweis vorzeigen könne, erklärte der Verdächtige, diesen nicht bei sich zu haben.

Dienstausweis selbst gebastelt
Es folgte eine Durchsuchung. Dabei stellte sich heraus, dass der 41-Jährige seinen „Dienstausweis“ - „eindeutig gefälscht“, so die Exekutive am Sonntag - sehr wohl bei sich hatte, neben weiteren Gegenständen mit der Aufschrift „Polizei“. Doch auch etwas Kokain und einen recht stattlichen Bargeldbetrag im mittleren vierstelligen Bereich konnten die Beamten sicherstellen.

Nicht das erste Mal in Polizisten-Rolle geschlüpft
Damit nicht genug: Auch war es nicht das erste Mal, dass der Verdächtige in die Rolle des Exekutivbeamten geschlüpft war. Er wurde sogar bereits rechtskräftig wegen Amtsanmaßung verurteilt. Den Grund für das falsche Spiel gab der 41-Jährige schlussendlich auch zu. Er wollte bei Frauen Eindruck schinden.

Der Verdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt. Das Landeskriminalamt ermittelt.

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