FF im Dauerstress

Hitzewelle zu Wochenbeginn, dann wieder Unwetter

Innerhalb von drei Stunden wurden in der Nacht auf Donnerstag von der Landeswarnzentrale (LWZ) 60 Feuerwehren mit 900 Feuerwehrleuten zu 156 Einsätzen alarmiert. Ab heute Freitag, sorgt Atlantikluft dafür, dass sich die Wetterlage beruhigt. Für Montag und Dienstag prophezeien die Meteorologen eine kurze Hitzewelle. In der Nacht auf Mittwoch kann’s aber wieder kräftig „tuschen“.
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Mittwoch um 21.15 Uhr ging’s los, als von Südwesten ein Unwetter über Oberösterreich heranzog. Die ZAMG gab Unwetterwarnung. In den folgenden drei Stunden alarmierte die Landeswarnzentrale 60 Feuerwehren zu 156 Einsätzen. Doch es war deutlich weniger wild als in der Nacht zuvor. Um 23.45 Uhr waren noch 42 Feuerwehren draußen. Die Einsätze erstreckten sich von Sturmschäden wie „Bäume über Straßen und Freileitungen“, bis „Überflutungen von Verkehrswegen und Gebäuden“ nach Starkregen. Die Schwerpunkte lagen in den Bezirken Braunau, Ried, Schärding, Grieskirchen und Rohrbach.

„Feuchte Luft aus dem Mittelmeerraum und maximale Sonnenbestrahlung ergibt sehr viel Energie“, erklärt ZAMG-Experte Josef Haslhofer, warum es derzeit gar so heftig im Himmelsgebälk kracht: „Dadurch gibt es auch Potenzial für Hagelniederschläge. Dazu braucht es einen stabilen Aufwind, der die Regentropfen wieder nach oben bringt, wo sie wachsen können.“

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Donnerstag, 26. Mai 2022
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