Der britische Rock- und Popsänger Rod Stewart ist in den USA wegen einer abgesagten Tournee zu einer Geldstrafe von 780.000 Dollar (600.000 Euro) verurteilt worden. Ein Gericht in Los Angeles entschied am Freitag, dass Stewart diese Vorauszahlung für eine Tour durch Mittel- und Südamerika zu Unrecht behalten hatte.
Der Sänger mit der heiseren Stimme hattedie Konzertreise einen Monat vor dem geplanten Beginn im Februar2002 abgesagt und den Veranstaltern laut Gericht damit enormeVerluste zugefügt.
Der Rechtsanwalt für mehrere lateinamerikanischeVeranstalter, Dennis Holahan, begrüßte den Richterspruchund sagte nach Angaben der Zeitung "San Jose Mercury News" vomSamstag, das Urteil sei eine Lektion für Showstars wie Stewart.Es lehre "die großen Akteure", dass sie die kleinen nichteinfach "mit Arroganz und Geiz" beiseite schieben können.Außer dem Sänger werden auch seine Manager und Anwältezur Kasse gebeten. Sie müssen 1,6 Millionen Dollar Schadenersatzfür die "schlecht ausgehandelten Verträge" zahlen, berichtetedie Zeitung.
Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.