Jaissle gefordert

Red Bull Salzburg und das 50-Millionen-Euro-Erbe

Fußball National
14.05.2021 07:16

Das 50-Millionen-Euro-Erbe: Wenn Matthias Jaissle im Sommer auf Jesse Marsch folgt, wartet auf den 33-Jährigen Schwerstarbeit. Wie groß wird die Lücke im Sturm?

Jesse Marsch verlässt Salzburg im Sommer erhobenen Hauptes Richtung Leipzig: Zweimal hat der US-Ami das Double geholt, zudem als erster Bullen-Trainer die Quali zur Champions League gemeistert. Seine Liste an Erfolgen? Sie ist sehr lange.

Und sie ist einer der Hauptgründe, warum Marsch-Nachfolger Matthias Jaissle ab Sommer Schwerstarbeit wird verrichten müssen. Der 33-jährige Deutsche, der mit Liefering in der 2. Liga im Titelkampf steckt, wird aber an viel mehr als nur an Titeln und Pokalen gemessen: Bereits im Herbst ist er quasi verpflichtet, den Sprung via Play-off in die Elite-Liga zu schaffen. Was nur gelingt, wenn der frühere Leipziger Marschs 50-Millionen-Euro-Erbe handeln kann.

Fragezeichen Berisha
Die Bullen können in der nächsten Transferzeit mit den Verkäufen von Daka, Mwepu, gar auch Kristensen, Berisha gut und gerne 50 Millionen Euro in die Klubkasse verdienen. Die Lücke, die sich vor allem im Angriff auftun könnte - Daka und Berisha erzielten zusammen bislang 37 der 85 Bullen-Liga-Tore - droht riesig zu werden.

Positiv für Jaissle: Mit Kapitän Ulmer, der mit 12 Meistertiteln Rekord-Bundesligakicker ist, Junuzovic und wohl auch Walke verbleiben zumindest die Routiniers im Kader. Die sollen helfen, große Leistungsschwankungen zu unterbinden. Für die es in Salzburg bekanntlich wenig Spielraum gibt: Der rot-weiß-rote Meister der kommenden Saison erhält ein Fixticket für die Elite Liga 2022/23. Das darf sich Jaissle nicht entgehen lassen.

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